Kingston Digital hat seine verschlüsselten USB-Sticks der IronKeyD300-Reihe um mehrere Funktionen erweitert, die die Sicherheit sowie die Verwaltung der Speicher-Sticks verbessern sollen. Der IronKey D300 ist beispielsweise FIPS 140-2 Level 3 zertifiziert und nutzt laut Hersteller eine hardwarebasierte 256-Bit-Verschlüsselung im XTS-Modus. In Kürze soll es mit dem D300 Serialized (D300S) eine erweiterte Version des USB-Sticks geben.

Jeder D300S besitze nun eine einmalige Seriennummer sowie einen Barcode direkt auf dem Gerät selbst, sodass der Netzwerkadministrator den Code einfach lesen oder scannen kann, statt ihn an das Laufwerk anschließen zu müssen. Auf diese Weise beschleunigt Kingston Digital nach eigenen Angaben die Verwaltungsprozesse, etwa wenn ein USB-Stick bereitgestellt beziehungsweise zurückgegeben wird oder der IT-Verantwortliche eine physische Überprüfung oder Bestandsverwaltung durchführen will.

Die ebenfalls neue, virtuelle Tastatur soll es außerdem Anwendern ermöglichen, ein Passwort durch Mausklicks anstelle einer physischen Tastatur einzugeben. Die Funktion helfe dabei, den Schutz vor unerwünschtem Keylogging zu erhöhen, etwa wenn der D300S auf anderen (fremden) Computern verwendet wird.

Der Hersteller bietet die Serialized-Sticks zudem in einer Managed-Version1 (D300SM) an. Dieses Modell benötigt entweder die IronKey EMS-Software oder SafeConsole von Datalocker, um eine zentrale Verwaltung der Gerätezugriffe und -nutzung über tausende Laufwerke hinweg zu ermöglichen. Laut Kingston handelt es sich bei dem D300SM um den ersten IronKey-USB-Stick, der auch von SafeConsole unterstützt wird. Der Managed USB-Stick ist voraussichtlich ab Anfang 2019 in Deutschland erhältlich.

Weitere Informationen finden sich unter www.kingston.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.