Erweiterungen bei der Kommunikations-Plattform von RingCentral

MVP-Plattform löst Produktivitätsprobleme bei hybrider Arbeit

MVP-Plattform
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RingCentral, Anbieter von Cloud-Kommunikations-, Collaboration -Lösungen, kündigte weiter Funktionen für seine MVP-Plattform (Message Video Phone) an. Die Funktionen sollen die Zusammenarbeit von Mitarbeitenden und Teams in einer hybriden Arbeitswelt verbessern.

Mit Hilfe von KI erstelle RingCentral nun eine automatische Transkription ganzer Meeting-Gespräche, sodass sich diejenigen, die zu spät kommen, einfach auf den neuesten Stand bringen können, ohne das Meeting zu unterbrechen. Auch Hörgeschädigte sollen dadurch an den Gesprächen teilnehmen können. Um mehrere gleichzeitig stattfindende Meetings zu verwalten und der Meeting-Müdigkeit entgegenzuwirken, führt der Anbieter die Funktion „Meeting-Zusammenfassungen“ ein. Diese biete eine automatisch generierte Kurzzusammenfassung der Konversation, ausgewählte Videohighlights und Schlüsselwörter. Mit der Whiteboard-Funktion können Anwendende laut Anbieter künftig Ideen durch freies Zeichnen, virtuelle Notizzettel, Kommentieren und das Hochladen von Bildern visuell veranschaulichen. Das virtuelle Whiteboard lasse sich nach Meetings mit allen Teilnehmenden teilen.

Zudem sollen Manager-Teams nun die Leistung ihrer Beschäftigten mit Hilfe von Analysefunktionen verbessern können. Diese bieten laut Anbieter einen Einblick in die Chat-, Telefonie- und Videokonferenz-Kommunikationsdaten über ein anpassbares Dashboard, eine Berichtsschnittstelle sowie offene APIs. Mit deren Hilfe könne man geschäftsrelevante KPIs erstellen, Daten für Ad-hoc-Analysen aufschlüsseln und benutzerdefinierte Berichte erstellen.

RingCentral bekundet außerdem, der erste Unified UCaaS-Anbieter (Communications as a Service) zu sein, der das Teilen von Inhalten in einem Meeting innerhalb der hauseigenen App über die hintere Smartphonekamera anbietet und damit eine weitere Möglichkeit schafft, Live-Momente zu teilen.

Die geplanten Erweiterungen von RingCentral Rooms sollen Unternehmen mehr Mobilität und Flexibilität in der Kommunikation bieten. Durch die enge Integration in das MVP-Portfolio entstehe ein Angebot, mit dem Nutzende ihre Gespräche und ihre Arbeit stets mit minimaler Unterbrechung fortsetzen können. Zu den Funktionen gehört unter anderem der Mobile-to-Room-Wechsel, der es Anwendenden ermögliche, unterwegs vom Mobilgerät direkt in einen Besprechungsraum zu wechseln. Mit „Rooms Proximity Sharing“ könne ein Besprechungsteilnehmer künftig Inhalte in einem Room über Bluetooth freigeben, ohne diesem „Raum” zuvor beigetreten zu sein. Mit der Zusatzlizenz „Room Connector“ können Anwendende laut Anbieter vorhandene Hardware in Besprechungsräumen nutzen, um die Videofunktionen von Rooms in den Besprechungsräumen zu aktivieren und die vorhandenen Hardwarefunktionen so zu erweitern.

Die Neuerungen sollen zwischen dem vierten Quartal 2021 und dem ersten Quartal 2022 verfügbar sein.


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