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Zoom erweitert Funktionen der Kernplattform

Videokonferenz mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

19. Oktober 2020, 10:30 Uhr   |  Anna Molder

Videokonferenz mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
© Wolfgang Traub

Im Rahmen der virtuellen User Conference Zoomtopia 2020 stellte Zoom einige Weiterentwicklungen seiner Plattform vor. Neben Features für Zoom-Meetings gebe es Neuigkeiten zur Umsetzung von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Plattform-Funktionen sowie ein erweitertes SDK-Angebot.

Zu den wichtigsten Weiterentwicklungen der Zoom-Plattform gehört unter anderem eine Online-Event-Plattform, auf der Nutzer kostenlose, kostenpflichtige und Fundraising-Veranstaltungen erstellen und durchführen können, so der Anbieter.

Als weitere Funktion gibt Zoom eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an. Dieses optionale Feature werde als technische Preview sowohl für Nutzer mit kostenlosen also auch mit kostenpflichtigen Accounts verfügbar sein. Nutzer sollen es auf Konto-, Gruppen- und Nutzerebene aktivieren können und je nachdem, wie der Kontoverwalter die Funktion einrichtet, für jede Sitzung einzeln ein- und ausschalten können. Wenn sie aktiviert ist, stelle die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sicher, dass die Kommunikation zwischen Meeting-Teilnehmern, mit kryptografischen Schlüsseln verschlüsselt ist. Mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erhält kein Dritter – auch nicht Zoom – Zugang zu den privaten Schlüsseln des Meetings, so das Versprechen des Anbieters. Darüber hinaus fügt Zoom seinen SDKs Erweiterungen hinzu, die es Entwicklern und Unternehmen ermöglichen soll, ihre eigenen videobasierten Anwendungen mit der Zoom-Plattform zu bereichern.

Zoom hat laut eigenen Angaben die nachfolgenden Features für seine Unified Communications Platform entwickelt. Immersive Szenen sollen es dem Gastgeber ermöglichen, ein benutzerdefiniertes Hintergrundthema für Meetings festzulegen oder Layouts zu erstellen, bei denen die Videos der Teilnehmer in eine Szenerie eingebettet sind. Außerdem unterstütze Zoom DTEN ME, Facebook über die On-Portal-App und Zoom-Rooms-Geräte. Der Anbieter habe außerdem Sprachbefehlsoptionen erweitert und die Kopplung persönlicher Geräte vereinfacht. Eine Reihe von Whiteboard-Erweiterungen ermögliche eine dauerhafte Zusammenarbeit über Mobil-, Desktop- und Raumgrenzen hinweg. Auf der Basis von KI könne Zoom Rooms die Teilnehmer im Raum in der Galerie-Ansicht einzeln abbilden, um die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht zwischen Teilnehmern im Büro und an anderen Orten zu erleichtern. Außerdem sollen Anwender erweiterte Webinar-Funktionen nutzen können, wie beipielsweise Reaktionen, Breakout-Räume,  maßgeschneiderte Lobbys und Debriefing-Räume.

Mit der zunehmenden Verbreitung dauerhafter Remote-Arbeit erweitert Zoom sein Hardware-Zertifizierungsprogramm auf Geräte, die an Einzelarbeitsplätzen zum Einsatz kommen. Laut Zoom gehören dazu USB- und Bluetooth-Freisprecheinrichtungen, Webcams und All-in-One-Desktop-Systeme.

Weitere Informationen stehen unter www.zoom.us zur Verfügung.

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