Die Vernetzung von IoT-Geräten (Internet of Things) findet in der Regel über verschiedene Funktechniken statt, etwa mit modifizierten ZigBee-Varianten (Retail IoT), Bluetooth Low Energy (BLE) oder diverse Mobilfunk-Anbieter. Dadurch, dass es keinen „einheitlichen IoT-Funkstandard“ gibt, entstehen laut Lancom für Unternehmen verschiedene Herausforderungen bei der Netzwerkanbindung solcher IoT-Geräte. Mit dem IoT-ready WLAN Access Point LN-830U will Lancom hier eine Lösung anbieten. Statt über ein fest integriertes IoT-Funkmodul bindet der Access Point die IoT-Devices über einen USB-Port in das WLAN ein. Auf diese Weise ermögliche es man dem Unternehmen, das jeweils passende IoT-Funkmodul zu verwenden, ohne die dahinterliegende Infrastruktur austauschen zu müssen.

Laut Herstellerangaben arbeitet der LN-830U mit vier internen MIMO-Antennen. Über seine beiden WLAN-Module, WiFi 4 (IEEE 802.11n) und WiFi 5 (IEEE 802.11ac), soll er Datenraten von bis zu 867 MBit/s erreichen. Zudem lasse sich der AP zum leistungsstarken WLAN-Hotspot aufrüsten.

Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über PoE (Power over Ethernet; IEEE 802.3af) oder ein Netzteil. Damit die über den USB-Anschluss angeschlossenen Funkmodule vor Diebstahl geschützt sind, ist dieser in einem internen Kabelschacht versteckt. In puncto WLAN-Sicherheit verfügt der Access Point laut Hersteller über WPA3-Personal, IEEE 802.1X (WPA3-Enterprise, WPA2-Enterprise), IEEE 802.11i mit WPA2- und AES-Verschlüsselung. Zudem unterstütze die Lösung Virtualisierungsfunktionen wie Multi-SSID und VLAN.

Weiter lässt sich der LN-830U autark betreiben oder per WLAN-Controller oder über die Lancom Management Cloud steuern, so der Netzwerkausrüster.

Weitere Informationen finden sich unter www.lancom-systems.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.