Der SAP-Security-Spezialist Secude meldet Version 4.3 seiner Datensicherheitslösung Halocore sowie deren Zertifizierung für SAP S/4HANA. Halocores Kontrolle der Datenexporte umfasse nun auch eine Überwachung der Transferprozesse, die im Hintergrund stattfinden. So könne ein Unternehmen nicht nur personenbezogene und erfolgskritische Daten schützen, die ein Anwender aus SAP exportiert, sondern auch den Datenaustausch zwischen Applikationen kontrollieren.

Mit der in SAP integrierten Lösung Halocore können SAP-Verantwortliche laut Secude-Angaben überwachen und analysieren, welche Daten die SAP-Systemgrenzen verlassen. Dies erlaube es, Risiken und Bedrohungen der Datensicherheit zu erkennen und die jeweiligen Sicherheitslücken zu schließen.

Dazu decke Halocore 4.3 nun auch die Übertragungsprozesse der Hintergrunddaten ab: Mittels Data Stream Intelligence (DSI) überwache die Lösung die M2M-Kommunikation (Machine-to-Machine) zwischen SAP ERP und seinen umliegenden Systemen, ebenso die gängigsten Datenaustauschmethoden in diesem Bereich, darunter RFC, ALE (Idocs) und Web-Services. Im Hintergrund generierte und heruntergeladene Exportdateien schütze die Lösung automatisch und kennzeichne sie mit der entsprechenden Sensitivitätsklassifikation.

Das SAP Integration and Certification Center (ICC) hat laut Secude per Zertifizierung bestätigt, dass sich Halocore 4.3 eignet für die Integration in S/4HANA, SAPs Business Suite der neuesten Generation. Diese wurde für die In-Memory-Plattform HANA entwickelt und ist lokal wie auch in Cloud-Umgebungen einsatzfähig.

Weitere Informationen finden sich unter www.secude.de

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.