Die Baramundi Management Suite 2017 (BMS 2017) enthält ein neues Modul, mit dem Administratoren SNMP-fähige Netzwerkgeräte erfassen und die Netzwerktopologie in einer Landkartenansicht darstellen können. Außerdem können sie jetzt laut Anbieter Apps mit dem Modul „Mobile Devices“ schnell und einfach konfigurieren. Zudem habe man, wie üblich, bestehende Suitekomponenten weiterentwickelt.

Baramundis Inventarisierungsmechanismus erfasste bislang Endgeräte mit Windows, Mac OS, IOS und Android. Das neue Modul „Network Devices“ ergänzt dies um eine Erfassung SNMP-fähiger Netzwerkgeräte wie Switches, Router und Drucker. Zudem visualisiert BMS 2017 die Netzwerkgeräte und deren Beziehungen per IT-Landkarte (siehe Bild).

Zugleich erweitert das Augsburger Softwarehaus seinen Baustein „Mobile Devices“ vom reinen MDM-Werkzeug (Mobile-Device-Management) in Richtung einer umfassenderen EMM-Lösung (Enterprise-Mobility-Management). Mit dem neuen Modul lassen sich laut Baramundi-Angaben kompatible IOS-Apps konfigurieren; verteilt werde eine App wie gehabt über die Softwareverteilung der Suite.

Der Administrator könne App-Einstellungen vornehmen, darunter die Vorbelegung von Benutzernamen oder Verbindungspfaden zu Servern. Dabei würden Lizenzschlüssel, Benutzerkonten, Server-Verbindungsdaten oder auch Sicherheitsrichtlinien (Open-in-Beschränkungen) übergeben. Dies soll auch die Verwaltung geeigneter Container-Apps von Drittanbietern erleichtern, mit dem Ziel, ein sicheres Management unternehmenseigener Inhalte zu garantieren.

Als aktives Mitglied der Brancheninitiative „Appconfig Community“, so Baramundi, habe man sich das Ziel gesetzt, die Verteilung und Konfiguration von Apps unter Nutzung von Bordmitteln der Mobile-OS-Hersteller zu vereinfachen.

Weitere Informationen finden sich unter www.baramundi.de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.