Soti, Anbieter von Lösungen für das Mobility- und IoT-Geräte-Management, hat seine Plattform One erweitert: Neu hinzugekommen sind die Bausteine Insight, Connect und Identity, die Bestandslösungen haben eine Aktualisierung erfahren.

Soti Insight (siehe Screenshot oben) ist eine Business-Intelligence-Lösung, die laut Hersteller sofort einsatzbereite Analysen zur Nutzung von Apps, Daten, Netzwerken, Standorten und Betriebsabläufen bietet. Ein Unternehmen könne damit einfach Einblicke in die Leistung seiner Mobilgeräteumgebung gewinnen.

Soti Connect soll als IoT-Lösung (Internet of Things) ein vollständiges Lifecycle-Management für IoT-Geräte im Unternehmen bieten. Dank einer hochflexiblen, datengesteuerten Architektur, so Soti, könne man neue IoT-Geräte schnell nutzen und verwalten, was die Einführung von IoT-Initiativen beschleunige. Die erste Version von Soti Connect unterstütze Drucker, die für geschäftskritische Aufgaben zum Einsatz kommen.

Soti Identity wiederum dient dem einfachen und sicheren Zugriff auf die Lösungssuite Soti One. Es biete eine zentralisierte Nutzerauthentifizierung, Single Sign-on und Rollenverwaltung. Ein Unternehmen könne so integrierte Workflows für das Mobility-Management erstellen.

Außerdem hat Soti eine Reihe von Produkten aktualisiert. So biete die Flaggschifflösung MobiControl nun verbesserte Skalierbarkeit dank der neuen XTreme-Technologie, einer neuen Android Scripting Engine, die JavaScript unterstützt und Administratoren das Erstellen von Skripten für komplexe, autonom laufende Verwaltungsaktionen ermöglichen soll. Außerdem unterstütze die Software nun Massengeräteaktionen, das Auffinden von Gerätegruppen und detailliertere Berechtigungen.

Soti Assist enthalte nun neue Funktionen für die Zusammenarbeit und Diagnose mit dem Ziel, die Erstlösungsquote bei Störungen mobiler Endgeräte zu erhöhen und so Ausfallzeiten zu reduzieren. Mit einer neuen Anmerkungsfunktion könne ein Helpdesk-Mitarbeiter mit dem Gerätenutzer via App-Bildschirm zusammenarbeiten. Zudem seien nun Audioaufzeichnen von Remote-Sitzungen für die genaue Dokumentation von Problemen möglich. Geräteprotokolle könne man automatisch von Remote-Mobilgeräten abrufen und an Support-Tickets anhängen.

Snap, Sotis Lösung für die Entwicklung von Mobile Apps, schließlich biete nun Unterstützung für Blockly (visuelle Programmierung), sodass ein technisch nicht versierter Nutzer Logik zu den Apps hinzufügen könne, indem er Logikblöcke auf eine Art digitale Zeichenfläche zieht und dort ablegt. Die neue Version umfasse eine Reihe neuer Widgets, mit denen sich leistungsstarke, visuell ansprechende Apps in wenigen Minuten noch einfacher erstellen lassen sollen.

Die neuen Produktversionen sind laut Hersteller ab dem 4. November verfügbar. Weitere Informationen finden sich unter www.soti.net.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.