NetApp hat neue Lösungen und Services vorgestellt, um es Unternehmen zu erlauben, ihre Cloud-Modelle auf ihre jeweiligen Anforderungen abzustimmen. Ziel ist konsistente Bedienung der IT-Infrastruktur in der hybriden Multi-Cloud. Neu sind Cloud Data Services für NetApp HCI, Erweiterungsoptionen mit persistentem Speicher über Public Clouds hinweg sowie diverse Management-, Nutzungs- und Zahlungsoptionen.

Der Hersteller will Unternehmen ein konsistentes Nutzungsmodell für Public Clouds wie auch lokale Infrastrukturen ermöglichen. So könne man mittels NetApps Cloud Data Services für NetApp HCI IaaS (Infrastructure as a Service) lokal einfacher bereitstellen, um neue Services und Anwendungen schneller anzubieten.

Zum Funktionsumfang zählen laut Hersteller ein Kubernetes Service für NetApp HCI (die hauseigene Hyperconverged Infrastructure) mit automatisierter Kubernetes Deployment Engine, einem Marktplatz für Anwendungen und einer Orchestrierungslösung. NetApp HCI stehe ab sofort als implementierbare Speicherregion zur Verfügung. Dies soll für die Automation komplexer Management-Prozesse sorgen, ohne die Performance zu schmälern.

Cloud Volumes on NetApp HCI dient dazu, persistenten Storage für die Public Clouds der führenden Anbieter bereitzustellen. Mit der hauseigenen HCI-Lösung, so NetApp, erziele man die Vorteile der Public Cloud auch im Unternehmensnetz und könne eine nahtlose, Cloud-ähnliche Nutzung erzielen.

NetApps Cloud Data Services wiederum sollen Daten-Services der Enterprise-Klasse und die Bereitstellung in einer beliebigen Cloud-Umgebung ermöglichen. Als neue Erweiterungen der Cloud Data Services nannte NetApp die Beta-Version von Cloud Volumes Service für Google Cloud sowie die kürzlich von Microsoft Azure angekündigten Azure NetApp Files für vollständig gemanagte, „Pay as you go“-Daten-Services (also mit Abrechnung nach Nutzung). Das ebenfalls neue Cloud Volumes Ontap für Google Cloud biete die notwendige Performance, Verfügbarkeit und Datensicherheit zur Bereitstellung geschäftskritischer Applikationen in Googles Public Cloud.

Der Kern von NetApps Vorgehen: Eine Data-Fabric-Architektur liefert das Framework für den hybriden Multi-Cloud-Einsatz. Neue Tools zur Orchestrierung der Data Fabric sollen Unternehmen nun dabei unterstützen, ihre Daten unabhängig vom Speicherort aufzufinden, zu managen, zu automatisieren und zu steuern. Ebenfalls neue Pay-per-Use-Angebote sollen für Flexibilität beim Managen, Nutzen und Bezahlen der hybriden Multi-Cloud-Umgebungen sorgen. Die Cloud-ähnlichen On-Premises-Angebote gebe es in zwei Varianten:

  • Cloud-Modell für NetApp HCI: Die On-Premises-Systeme werden mit einem einfachen, monatlichen Zahlungsmodell bereitgestellt.
  • Cloud Volumes Service On-Premises: Der Data Storage Service steht vollständig gemanagt lokal bereit, die Abrechnung erfolgt nach Nutzung.

Des Weiteren ist Cloud Insights jetzt als Freemium-Angebot verfügbar: Die Basisversion für hauseigene Systeme mit NetApp HCI und NetApp AFF ist kostenlos. Ergänzend gibt es Optimierungsfunktionen für das Monitoring und die Bereitstellung von NetApp HCI und des NetApp Kubernetes Service sowie Echtzeit-Dashboards.

Und schließlich gibt es auch noch neue Professional Services für die Data-Fabric-Architektur. Sie sollen den Unternehmen die nötigen Kenntnisse und Kompetenzen für Design, Implementierung, Automatisierung und Orchestrierung einer Data Fabric an die Hand geben.

Weitere Informationen finden sich unter www.netapp.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.