Apstra präsentiert AOS 3.3

IBN jetzt mit Juniper-Integration

19. August 2020, 12:00 Uhr   |  Wilhelm Greiner

IBN jetzt mit Juniper-Integration
© Apstra

Apstra, Spezialist für IBN (Intent-Based Networking, absichtsbasierter Netzwerkbetrieb), erweitert mit AOS 3.3 seine IBN-Funktionalität auf das Switching mittels Juniper-Equipment. Dies sowie andere Betriebs- und Open-Networking-Erweiterungen sollen die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit bei der Bereitstellung und dem Betrieb von Datacenter-Netzwerken deutlich erhöhen.

IT-Organisationen müssen heute kurzfristige Zeitvorgaben ebenso erfüllen wie strenge Compliance-Regularien und dabei den Endanwendern eine möglichst Cloud-artige Nutzung der Infrastruktur offerieren. Das geht angesichts der Komplexität heutiger Netzwerke nur mittels hochgradiger Automation. Hier setzt IBN an: Ziel des Ansatzes ist es, die Absicht („Intent“) des Administrators möglichst automatisiert in die erforderlichen Konfigurationen umzusetzen. Auf dieser Basis will Apstra mit seiner IBN-Lösung AOS dem automatisierten Netzwerk den Weg ebnen.

Die Technologie bewältigt laut Hersteller die Komplexität des Netzwerks, der sich IT-Architekten und Betreiber gegenübersehen, indem sie eine „Tag-0-Validierung und -Analyse“ (Tag 0: schon vor der Inbetriebnahme) anwendet und gleichzeitig eine Single Source of Truth (zentrale Quelle für Konfigurations- und Betriebsdaten) liefert. Damit, so Apstra, versetze AOS Unternehmen in die Lage, alle Aspekte des Netzwerkdesigns, -aufbaus, -einsatzes und -betriebs zu automatisieren.

Die IBN-Lösung nutze fortschrittliche absichtsbasierte Analysen, um das Netzwerk kontinuierlich zu validieren und dadurch Komplexität, Schwachstellen und Ausfälle zu eliminieren. Ziel ist ein sicheres und widerstandsfähiges Netzwerk mit vollautomatisierter EVPN-VXLAN-Fabric, vom Zero Touch Provisioning für den „Day 0“-Betrieb über die „Day 1“-Konfiguration der Fabric bis hin zum laufenden Betrieb („Day 2+“).

Dies macht laut Bekunden Apstras den Netzwerkbetrieb um 80 Prozent effizienter. Zugleich verkürze die Technik die Durchschnittsdauer der Störungsbehebung (MTTR) um 70 Prozent. Sie verbessere zudem die Flexibilität der Infrastruktur erheblich und ermögliche es Unternehmen, sich von der Bindung an Hardwareanbieter zu lösen. Das privat finanzierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien.

Einem aktuellen Bericht von Global Market Insights zufolge lag der IBN-Markt 2019 bei über 900 Millionen Dollar. Von 2020 bis 2026 soll das Marktsegment jährlich um rund 30 Prozent wachsen, so das Analystenhaus.

Weitere Informationen finden sich unter www.apstra.com.

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