Professionelle Verteilung von HDMI-Inhalten aus vier Quellen über 70 Meter

Lindy: Videosignale weit übertragen

28. Februar 2022, 12:30 Uhr | Jörg Schröper
Der vor Kurzem vorgestellte Lindy 4x4 HDMI Matrix Extender bietet laut Hersteller eine leistungsfähige und professionelle Lösung für die Verteilung von 4K-HDMI Signalen über vier mitgelieferte Receiver.
© Lindy

Um Signale stationärer Video-Systeme in ihrer Übertragungsdistanz zu erweitern und innerhalb weitläufiger Umgebungen und Räume hinweg zu verteilen, kommen oft sogenannte Cat.X-basierende Lösungen (also Twisted Pair) zum Übertragen von qualitativ hochwertigen Audio/Video-Signalen zum Einsatz. Ein Vorteil dabei ist, dass diese AV-Systeme auch bei nachträglicher Installation eine bereits bestehende Cat.X-Kabel-Infrastruktur recht einfach nutzen können.

Der vor Kurzem vorgestellte Lindy 4x4 HDMI Matrix Extender bietet laut Hersteller eine leistungsfähige und professionelle Lösung für die Verteilung von 4K-HDMI Signalen über vier mitgelieferte Receiver an mehrere Displays aus frei wählbaren und beliebig kombinierbaren vier separaten HDMI-Quellen. Die Verteilung erfolgt über Standard-Kategorie-6-Netzwerkkabel über eine Entfernung bis zu 70 Metern.

Durch die Unterstützung von Auflösungen bis zu 3840 x 2160 Pixel bei 60 Hz biete dieser Matrixumschalter eine Wiedergabe hochauflösender Inhalte in besonders guter Qualität und Klarheit. Die HDR-Unterstützung mache zudem die Darstellung eines wesentlich größeren Farbraums und eines erhöhten Kontrast-Dynamik-Umfangs möglich. Eine hohe Flexibilität ergibt sich laut Lindy über die völlig frei wählbare Verteilung der vier eingehenden Quellsignale. Für das einfache lokale Monitoring besteht die Möglichkeit, am Matrix-Switch jeden einzelnen Port über einen lokalen HDMI-Ausgang zu kontrollieren.

Um eine gleichbleibende Darstellung der Inhalte auf einer großen Zahl verschiedener Displays zu gewährleisten, unterstützt jeder Port zudem ein von den anderen Ports unabhängiges Downscaling auf 1920 x 1080 Pixel. Ein Professionelles EDID-Management (Extended Display Identification Data) sorge zudem dafür, dass ein HDMI-Port nur das Format ausgibt, das vom Endgerät auch verarbeitet werden kann und damit für maximale Kompatibilität sowohl mit den Quellgeräten als auch mit den Displays sorgt.

Die Verwaltung der Lösung kann über ein Web-Interface im Netzwerk erfolgen, sowie senderseitig recht einfach über Drucktasten am Extender oder über eine Infrarot-Fernbedienung von jedem beliebigen Standort der Empfänger oder Displays aus. RS232- und Ethernet-Anschlüsse bieten zudem die Möglichkeit zur Integration des Systems in Steuerungsumgebungen, so Lindy weiter.

Der HDMI-Matrix-Switch unterstützt Power over Cable. Dadurch ist eine Spannungsversorgung des Systems nur auf der Senderseite nötig. Neben Audio- und Video-Signalen kommt so auch die Stromversorgung für die Receiver über die Kategorie-6-Verkabelung.


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