Schutz vor elektromagnetischen Störungen

Medienkonverter von KTI

29. Juni 2020, 08:30 Uhr   |  Jörg Schröper

Medienkonverter von KTI
© KTI

Der Medienkonverter KGC-261-DP von KTI steht in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung.

Der Switch-Hersteller und Industrial-Ethernet-Spezialist KTI hat die Modellpalette seiner industriellen Kupfer-Glasfaser-Konverter KGC-261 einem umfangreichen technischen Facelift unterzogen. Das Ergebnis sind die drei Modellvarianten KGC-261-DP, KGC-261-DP-AT und KGC-261-DP-BT.

Der Medienkonverter KGC-261-DP von KTI kommt als industrieller Kupfer-Glasfaser-Wandler dort zum Einsatz, wo Ethernet-Verbindungen im industriellen Umfeld auf Lichtwellenleiter treffen. Der KGC-261-DP ist PoE-fähig und versorgt dank des KTI-eigenen High PoE++ angeschlossene Netzwerkgeräte über das Kupferkabel mit bis zu 128 Watt. Darüber hinaus sind einige Modelle gemäß IEC 61850-3 und IEEE 1613 zertifiziert und damit gegen elektromagnetische Störungen geschützt.

Die ebenfalls neuen Modellvarianten KGC-261-DP-AT und KGC-261-DP-BT unterstützen die vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) genormten PoE-Standards IEEE 802.3af/at (15,4/32 Watt) bzw. IEEE 802.3af/at/bt (15,4/32/90 Watt) pro Port. Alle drei Modellversionen sind in einer G- und einer I-Variante erhältlich. Die I-Variante ist gemäß IEC 61850-3 und IEEE 1613 zertifiziert. Überall dort, wo große elektromagnetische Störungen auftreten, wie zum Beispiel bei Energieversorgern in Umspannwerken, im Bereich von PV-Anlagen oder Offshore-Windparks, erfüllen die Switches KGC-261-DP/I die Anforderungen dieser Norm.

Die Sicherheits-Features sind bei allen Ausführungen identisch: „PoE Shutdown Protection“ vermeidet Störungen oder Defekte bei angeschlossenen Geräten, die nicht kompatibel sind. Ein Verpolungsschutz verhindert das falsche Anschließen der DC-Stromzufuhr. Die Stromzufuhr kann außer über die Klemme auch über ein Steckernetzteil oder den Mini-DIN-4-Anschluss erfolgen. Der „Relay Output“ ermöglicht die Ausgabe von Alarmsignalen an externe Endgeräte (Alarmanlage etc.). Mit dem „Automatic Laser Shutdown“ zur Vermeidung von Augenverletzung am Glasfaserport haben die KTI-Ingenieure nach eigenen Angaben ein zusätzliches Sicherheitsfeature eingefügt.

Weitere Informationen stehen unter www.kti.de zur Verfügung.

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