Trendnet stellt ONVIF-Smart-Surveillance-Switches vor

Optimierte Verwaltung von Überwachungsnetzen

07. Oktober 2020, 12:00 Uhr   |  Anna Molder

Optimierte Verwaltung von Überwachungsnetzen
© Trendnet

Mit dem Ziel, Integratoren und Administratoren die Installation und Verwaltung von Überwachungsnetzen zu vereinfachen, hat der US-Netzwerk-Experte Trendnet seine Gigabit PoE+-Smart–Surveillance-Switch-Serie entwickelt. Diese sind laut Herstellerangaben die ersten ONVIF-konformen (Open Network Video Interface Forum) Netzwerk-Switches und unterstützen das ONVIF-Profil Q. So seien etwa in den Switches wichtige Kameraverwaltungsfunktionen integriert, die über die Benutzeroberfläche der Surveillance-Switches leicht zugänglich sind.

Trendnet führt die Serie zunächst mit zwei Modellen ein: dem 18-Port-Gigabit PoE+-Smart-Surveillance-Switch (TPE-3018LS) und dem 12-Port-Gigabit-PoE+-Smart-Surveillance -Switch (TPE-3012LS). Zu den verfügbaren Kameraverwaltungsfunktionen sollen die Anpassung des Kamera-Administratorzugriffs, die Durchführung von Firmware-Aktualisierungen der Kamera, die Unterstützung von e-Maps und die Änderung von IP-Adressen gehören.  
Die Kennzeichnung als ONVIF-konform versichere Benutzern, dass die Profil-Q-Anforderungen erfüllt sind, was ein Maß an Kompatibilität mit anderen ONVIF-Geräten wie NVRs, IP-Kameras und insbesondere der Software garantieren soll. Dank ONVIF lasse sich unabhängig vom Hersteller die unterschiedliche Software zentral verwalten. Trendnet habe die ONVIF-konforme Switches für die Überwachungsindustrie optimiert; der Überwachungsmodus biete eine grafische Dashboard-Schnittstelle mit detaillierten Informationen über den Switch und jedes angeschlossene PoE-Gerät.

Die Smart-Surveillance-Switches sind laut Herstellerangaben auch intelligente PoE-Switches mit automatischer PoE-Geräte-Wiederherstellung und Energieplanung, die sich bei Problemen selbst reparieren. Die selbstreparierende PoE-Unterstützung dieser Switches umfasse sowohl die PoE-Gerätewiederherstellung wie auch die Planung der Stromversorgung des Switches. Wenn der Switch nicht reagiert oder die Netzwerkverbindung zu einem angeschlossenen Gerät unterbrochen ist, starte die Switch-Serie den betroffenen PoE-Port oder den gesamten Switch automatisch neu oder schalte den Strom ab. Die selbstreparierende PoE-Unterstützung trage dazu bei, die Gesamtausfallzeit des Netzwerks und den Umfang des erforderlichen Vor-Ort-Supports zu reduzieren.

Die Switches verfügen sowohl über PoE+- und Standard-RJ-45-Ports wie auch über SFP-Steckplätze für Langstrecken-Glasfaserverbindungen, so Trendnet. Die Serie biete PoE+-Unterstützung über weite Entfernungen bis zu 200 Meter. Die vierstellige LED-Anzeige an der Vorderseite zeige zudem nützliche Statistiken zum PoE-Stromverbrauch an.

Zu den erweiterten Managed-Switch-Funktionen gehören laut Anbieter LACP zur Gruppierung von Ports, um die Bandbreite zwischen Switches zu erhöhen, VLANs zur Segmentierung und Isolierung virtueller LAN-Gruppen, QoS zur Verkehrspriorisierung, Portbandbreitenkontrolle und SNMP-Überwachung. Die Sprachleistung lasse sich verbessern, indem man den VoIP-Verkehr vom normalen Datenverkehr mit der benutzerfreundlichen Sprach-VLAN-Funktion isoliert und priorisiert.

Weitere Informationen stehen unter www.trendnet.com zur Verfügung.

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