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Tde mit Weltneuheit auf LANline-Events in München, Zürich und Hanau

400GbE: Tde zeigt Verkabelungssystem mit 32-Faser-MPO im Rückraum

22. Januar 2019, 12:03 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

400GbE: Tde zeigt Verkabelungssystem mit 32-Faser-MPO im Rückraum

Tde - Trans Data Elektronik hat einen 32-Faser-MPO in die hauseigene Systemplattform implementiert. Das tML-32-System schafft damit laut dem Mehrfaserspezialisten neue Maßstäbe bei der einfachen und schnellen Migration zu höheren Übertragungsraten. Da die Rückraumverkabelung des patentierten, modular aufgebauten tML-Verkabelungssystems auf dem MPO-32-Faser-Stecker basiert, lassen sich Übertragungsraten von bis zu 400 GBit/s bei gleichzeitiger enormer Packungsdichte realisieren. Tde präsentiert das neue tML-32-System erstmals auf dem LANline Tech Forum am 29. und 30. Januar in München. Weitere Stationen sind die LANline-Events "Verkabelung & Datacenter" am 13. Februar in Zürich und das Datacenter Symposium am 27. und 28. Februar in Hanau.

"Wir beschränken uns nicht freiwillig auf Base 8 oder machen beim 12-Faser-MPO Schluss. Unser Motto ist: Je mehr Fasern im Rückraum zur Verfügung stehen, desto besser!", erläutert Tde-Geschäftsführer André Engel. "Wir beherrschen die MPO-Technologie und bieten Kunden mit unserer bewährten tML-Systemplattform auch die passende Lösung."

Das Plug-and-play-Verkabelungssystem zeichne sich durch eine besonders gute Skalierbarkeit, Modularität, höchste Packungsdichte sowie sehr einfache Migration zu höheren Übertragungsraten aus. Mit dem neuen tML-32-System gehe man noch einen Schritt weiter: Mit ihm sollen Unternehmen zukunftsfähige und investitionssichere Migrationsoptionen bis aktuell 400GbE mit integrierten Optionen zu noch höheren Übertragungsraten erhalten

Beim tML-24-System basiert die komplette Rückraumverkabelung auf dem 24-Faser-MPO-Stecker. Da dieser im Gegensatz zum baugleichen 12-Faser-MPO-Stecker mit zwei Reihen zu jeweils zwölf Fasern die doppelte Faserzahl bietet, schafft er eine kompaktere Performance auf kleinstem Raum und ermöglicht mit entsprechenden Modulen Übertragungsraten von derzeit 10 bis 400 GBit/s, so der Hersteller.

Welche Strategien die Mehrfasertechnik für die zukunftsfähige und effiziente Rechenzentrums-Verkabelung bereithält und welche Rolle ihr in der Spine-Leaf-Architektur zukommen kann, erläutert Tde im Rahmen von Fachvorträgen in München und Zürich.

tML ist ein patentiertes, modular aufgebautes Verkabelungssystem, das aus den drei Kernkomponenten Modul, Trunk-Kabel und Modulträger besteht. Die Systemkomponenten sind nach Angaben des Herstellers zu 100 Prozent in Deutschland gefertigt, vorkonfektioniert und getestet. Sie ermöglichen vor Ort - insbesondere in Rechenzentren, aber auch in industriellen Umgebungen - eine Plug-und-Play-Installation innerhalb kürzester Zeit.

Das Herz des Systems sind die rückseitigen MPO/MTP- und Telco-Steckverbinder, über die sich mindestens sechs beziehungsweise zwölf Ports auf einmal verbinden lassen. Die LWL- und TP-Module lassen sich zusammen in einem Modulträger mit sehr hoher Portdichte gemischt einsetzen. Tde bietet das tML-Verkabelungssystem als tML-Standard-System sowie in den Varianten tML Xtended, tML-24 sowie als neues tML-32-System für extreme Skalierbarkeit und einfache Migration zu höheren Übertragungsraten an.

Weitere Informationen stehen unter www.tde.de zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

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