Subscription-Modell FlexPool für ADC-Nutzung in Multi-Cloud-Umgebungen

A10 Networks: ADC-Services per Abo flexibel zuweisen

08. November 2017, 13:30 Uhr   |  Von Dr. Wilhelm Greiner.

A10 Networks: ADC-Services per Abo flexibel zuweisen

A10 Networks, Spezialist für ADCs (Application Delivery Controller) sowie Anwendungssicherheit und DDoS-Abwehr, hat mit FlexPool sein neues Abonnementmodell vorgestellt. Es soll Unternehmen und Service-Providern den Bezug von Services zur Applikationsoptimierung und -sicherheit erleichtern: Mit FlexPool abonnieren Unternehmen oder Provider eine bestimmte ADC-Bandbreite auf Jahresbasis und können diese dann flexibel auf physische, virtuelle und Cloud-Instanzen aufteilen.

In Hybrid-Cloud-Umgebungen, so A10, benötigen IT-Organisationen ein flexibles Lizenzmodell für die Bereitstellung von Application-Delivery-Diensten, damit ihre Applikationen und Services stets verfügbar sind. FlexPool soll die A10-Software ohne Unterbrechungen lokal (on-premise) oder in der Cloud nutzbar machen: Ein Unternehmen oder MSP erwirbt ein bestimmtes Kapazitätskontingent und kann es dann wie gewünscht über verschiedene Applikationen und Infrastrukturen hinweg bündeln und verteilen.

Unabhängig davon, ob die Softwarelösungen von A10 auf einer virtualisierten Infrastruktur, Bare Metal oder in der Cloud zum Einsatz kommen, biete FlexPool Flexibilität und Portabilität. Denn die Kapazitätspools könne man über lokale RZ-Umgebungen sowie Public- und Private-Cloud-Infrastrukturen hinweg verteilen und umverteilen.

Zum Beispiel lässt sich laut Michael Scheffler, Area Vice President Central Europe bei A10 Networks, ein Kontingent von 10 GBit/s bis zu 400 Instanzen zuordnen. Realistisch seien dabei allerdings eher Szenarien, in denen zehn Server mit 1 GBit/s optimiert und geschützt werden oder aber bis zu 50 virtuelle Instanzen mit jeweils 200 MBit/s.

Die Verwaltung erfolgt dabei über die Web-basierte Management-Konsole namens "Global License Manager". Sie soll den administrativen Aufwand für die Verwaltung des Lizenzpools gering halten. Die Abläufe lassen sich laut Scheffler zudem automatisieren, sodass zum Beispiel ein MSP jedem neuen virtuellen Server auch gleich eine Lizenz für einen virtuellen ADC zuweisen könne. Damit bleibe der Provider oder A10-Partner für das Lizenz-Management zuständig, es gibt also bislang keinen direkten Self-Service zur Lizenzverwaltung direkt durch die Endkunden.

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Mit FlexPool kann eine IT-Organisation eine angemietete ADC-Kapazität - im Beispiel 20 GBit/s - flexibel in 100- oder 200-MBit/s-Schritten zuweisen. Bild: A10 Networks

A10 FlexPool ist ab sofort erhältlich. Die Preise für ein Jahresabonnement beginnen bei rund 32.000 Euro. Weitere Informationen finden sich unter www.a10networks.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.

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