Dap-2610 von D-Link soll sich an verschiedene WLAN-Anforderungen anpassen

Access Point für einen flexiblen Unternehmenseinsatz

05. Mai 2017, 10:07 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Access Point für einen flexiblen Unternehmenseinsatz

Für den Einsatz in Unternehmen hat der Netzwerkausrüster D-Link den Access Point Dap-2610 vorgestellt. Das Gerät erreiche einen Datendurchsatz von bis zu 1.300 MBit/s und nutze parallel das 2,4 und das 5 GHz-Frequenzband. Darüber hinaus lasse sich der Neuzugang im Portfolio durch seine verschiedenen Betriebsarten für unterschiedliche WLAN-Szenarien verwenden. Nach Bekunden des Herstellers können Anwender den DAP-2610 als Access Point, als Wireless Distribution System (WDS), im Kombinationsmodus und als drahtlosen Client betreiben. Durch zwei gleichzeitig aktive Funkmodule sei zudem auch der Einsatz als Mesh-Element möglich.

Das Gerät funkt mit 802.11ac Wave 2, verfügt über MU-MIMO Beamforming und erreicht nach Herstellerangaben bis zu 400 MBit/s auf dem 2,4-GHz-Band und bis zu 900 MBit/s auf dem 5-GHz-Modul. Ein Gigabit-Port dient zudem als Kabelschnittstelle mit dem lokalen Netzwerk. Durch die Unterstützung von WDS seien Mesh-Konfigurationen möglich, bei denen die APs nur per Funk miteinander sowie mit dem LAN verbunden sind und gleichzeitig Dienste für Clients bereitstellen. Darüber hinaus soll die QoS-Implementierung (Qualitiy of Service) eine Kategorisierung von Daten zulassen, um beispielsweise VoIP-Datenpakete den Vorzug vor File-Transfers im Netzwerk zu geben.

Aufgrund seines schlanken Designs eignet sich der Access Point sowohl für die Wand- als auch für die Deckenmontage, so D-Link. Die Stromversorgung erfolgt entweder über ein Netzteil oder über PoE (Power over Ethernet). Darüber hinaus sollen verschiedene Management-Optionen die Verwaltung in der jeweiligen Umgebung erleichtern. Neben einem eingebauten Web-Server mit SSL-Support stehen laut D-Link SSH, Telnet, SNMP sowie der herstellereigene Central WiFi Manager (CWM) zur Verfügung. Letzterer biete unter anderem die Möglichkeit, Access-Point-Gruppen zu konfigurieren, ein Captive-Portal vorzuschalten sowie verschiedene Authentifizierungsfunktionen zu nutzen. Dazu gehören ein eigener RADIUS-Server sowie LDAP, POP3 und Passcodes, um Nutzer am AP anzumelden.

Darüber hinaus bringt der Dap-2610 noch weitere Funktionen für die IT-Sicherheit im Unternehmen mit. Dazu gehört die Unterstützung von WEP/WPA/WPA2 sowie ein RADIUS-Client. Die Client-Isolation soll zudem den Datenverkehr der Endgeräte voreinander verbergen, während die WLAN-Segmentierung komplette WLAN-Netzte voneinander abschirmen soll. Nach Bekunden des Herstellers ist außerdem eine Network Access Protection (NAP) in das Gerät integriert. Sie soll im Zusammenhang mit NAP-fähigen Servern Bedingungen für den Zugriff von Endgeräten prüfen. Bösartige oder dem Administrator unbekannte Access Points sollen sich auf diese Weise zuverlässig identifizieren lassen.

Weitere Informationen finden sich unter www.dlink.com.

DAP-2610_A1_Image L(Front)
©

Nach Bekunden des Herstellers lässt sich der DAP-2610 als Access Point, als Wireless Distribution System (WDS), im Kombinationsmodus und als drahtlosen Client betreiben. Bild: D-Link

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Nach Bekunden des Herstellers lässt sich der DAP-2610 als Access Point, als Wireless Distribution System (WDS), im Kombinationsmodus und als drahtlosen Client betreiben. Bild: D-Link

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