Access Points, Edge Switches und Netzwerk-Management-Funktionen vorgestellt

ALE erweitert seine Mobile-Campus-Familie

22. September 2017, 09:58 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

ALE erweitert seine Mobile-Campus-Familie

Alcatel-Lucent Enterprise (ALE) hat seine Lösungen für den mobilen Campus um neue Access Points, Edge Switches und Netzwerk-Management-Funktionen erweitert. Die Lösungen sollen eine optimierte Netzinfrastruktur ermöglichen, die mit modernen Mobilitäts-Services und dem IoT (Internet of Things) die digitale Transformation in Unternehmen unterstützen.

Neu in der Enterprise-Mobile-Campus-Serie ist die WLAN-Familie Omni Access Stellar. Die Stellar-Access-Points nutzen laut Herstellerangaben eine Architektur ohne Controller. Stattdessen sei die Steuerungsintelligenz verteilt, sodass diese zuverlässiger, skalierbarer und kostengünstiger ist. Die Access Points verfügen über die 802.11ac-Wave-2-Technik, ein integriertes Geräte-Management sowie ein eingebautes Distributed Protocol Interface (DPI), das für smart Analytics und den Anschluss von Überwachungskameras, Ampeln und anderen IoT-Endgeräten genutzt werden kann, so ALE.

Der Hersteller bietet Omni Access Stellar in zwei Varianten an:

  • WiFi Express: Skalierbar bis 64 Access Points und wird in einer einfachen Cluster-Architektur betrieben. Aufgrund der Plug-and-Play-Installation, eignet WiFi Express sich für den Einsatz in KMU.
  • WiFi Enterprise: Für Netzwerke mit hoher Skalierbarkeit. Wird in einer Architektur ohne Controller betrieben, erfordert das Omni Vista 2500 Network-Management-System für die Bereitstellung von multiplen erweiterten Netzwerk-Services. Mit umfassendem Gäste-Management, BYOD, IoT-Containment, Unterstützung von Apple/DLNA-Endgeräten und detaillierten Analysen.

Mit dem Omni Switch 6560 hat ALE außerdem einen neuen Access-Switch vorgestellt. Dieser verfügt nach Bekunden des Herstellers über Multigigabit-2,5-GBit/s-Access-Ports für Highspeed-WLAN und leistungsstarken PoE-Ports für die Versorgung von IoT-Endgeräten. Zusätzliche 10-GBit/s-Uplink-Ports und 20G-Stacking-Ports sollen außerdem die Option bieten, den zu erwartenden Bedarf an Netzwerk-Traffic zu managen.

Mit dem herstellereigenen Omni-Vista-2500-Network-Management-System (NMS) lassen sich Nutzer, Geräte und Anwendungen im Netzwerk intelligent überwachen und steuern. Omni Vista ermöglicht neben der Verwaltung der OmniAccess-Stellar-WLAN-Infrastruktur ein einheitliches Konfigurations- und Richtlinien-Management für LAN und WLAN. Dashboards bieten darüber hinaus eine Anwendungsanalyse mit relevanten Informationen zur Netzwerknutzung.

Weitere Informationen finden sich unter www.al-enterprise.com/de-DE.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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