NAS-Serie TeraStation 6000 mit Snapshot-Funktion und iSCSI Volume Backup

Buffalo präsentiert neue NAS-Modelle für KMU

30. August 2019, 10:41 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Buffalo präsentiert neue NAS-Modelle für KMU

Buffalos neu vorgestellte NAS-Familie TeraStation 6000 umfasst neue Desktop- und Rack-Mount-Modelle, die speziell an die Bedingungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgelegt sind. Die NAS-Geräte sind etwa mit 8 GByte ECC-Arbeitsspeicher sowie einem Intel-Atom-C3338-Prozessor mit 1,5 GHz in der 2-Bay-Desktop-Variante beziehungsweise mit einer Intel-Atom-C3538-CPU mit 2,1 GHz in den Desktop- und Rack-Mount-Versionen mit vier Einschüben ausgestattet. Die NAS-Systeme der neuen Produktfamilie verfügen über Speicherkapazitäten von 4 bis 32 TByte, einem 10GbE- und zwei 1GbE-Netzwerkanschlüssen. Darüber hinaus verfügen die Modelle der TeraStation-6000-Reihe über eine Snapshot-Funktion sowie einer iSCSI-Volume-Backup-Option.

Die Snapshot-Funktion soll in festen Intervallen Abbilder der aktuell gespeicherten Daten aufnehmen und Wiederherstellungspunkte erzeugen. Die gesicherten Daten speichere sie inkrementell und in Block-Einheiten, sodass jeder Snapshot die Unterschiede zum vorgehenden enthält. Windows-Nutzer seien in der Lage, Snapshots mittels des Eigenschaftsfensters des betroffenen Ordners wiederherzustellen.

Lagere man den Speicher einer virtualisierten Maschine als iSCSI-Volume auf eine TeraStation 6000 aus, sei es mittels des iSCSI Volume Backups möglich, die Datensicherung direkt vom NAS auf eine zweite TeraStation 6000 durchzuführen, ohne dass dabei der Betrieb des Servers unterbrochen und beeinträchtigt wird. Dies ist laut Buffalo in der Regel bei Datensicherungen von Servern häufig der Fall, da die Primärfunktionen während des Backups zu einem oder mehreren Netzwerkspeichern weiterhin mit hoher Geschwindigkeit ausgeführt werden müssen.

Das Backup von NAS zu NAS reduziere hingegen die Auslastung des Prozessors, Speichers und Netzwerks der Server-Plattform signifikant. Ist VMware vCenter auf der virtuellen Maschine installiert, lässt sich das iSCSI Volume Backup laut Hersteller mit dem Snashot Agent für TeraStation-Geräte kombinieren, um Zeitpunkte für Datensicherungen zu planen und die gesamte Downtime zu verringern.

Weitere Informationen stehen unter www.buffalo-technology.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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