Vulnerability-Management-Service vom deutschen Provider

Controlware: Schutz vor Schwachstellen "as a Service"

20. Dezember 2018, 12:22 Uhr   |  Von Dr. Wilhelm Greiner.

Controlware: Schutz vor Schwachstellen

Controlware, Systemintegrator und Managed-Service-Provider mit Hauptsitz in Dietzenbach, erweitert sein "Managed Cyber Defense Services"-Portfolio um einen automatisierten, modularen Vulnerability-Management-Service (VMS). Damit will der Anbieter Unternehmen beim Monitoring ihrer Assets und bei der Behebung von Schwachstellen unterstützen.

Kernkomponente des laut Controlware ansonsten weitgehend automatisierten VMS ist das individuelle Beratungsmodul namens "Threat Advisor": Der Provider stellt dem Anwenderunternehmen einen Experten als Berater zur Seite. Dieser, so Controlware, verifiziere die identifizierten Schwachstellen, eliminiere Fehlmeldungen und priorisiere die Ergebnisse im Unternehmenskontext. Zudem berate er den Kunden in regelmäßigen Meetings hinsichtlich der Optimierung der Netzwerkarchitektur, der Härtung von Systemen sowie der laufenden Risikobewertung und gebe Handlungsempfehlungen, um die Schwachstellen zu beheben.

Neben dem Berater umfasst der Service laut Anbieter fünf Technologiemodule:

Asset Discovery and Control: Controlware-Experten erfassen kontinuierlich die aktiven Systeme des Unternehmens und priorisieren den Schutzbedarf der Assets. Scanning and Remediation: Vulnerability-Scanner liefern mittels regelmäßiger Scans Informationen zu Angriffspunkten und deren Risikopotenzial. On-Demand-Scanning: Für durchgängigen Schutz lassen sich jederzeit außerplanmäßige Schwachstellenanalysen anstoßen. Business Process Control: Dieses Modul erfasst die Systeme der geschäftskritischen Prozesse und priorisiert deren Schwachstellen automatisch höher. Alerting and Reporting: Das Anwenderunternehmen erhält regelmäßig Berichte zum Status des Netzwerks und der Assets.

Die Steuerung von VMS erfolgt über eine vor Ort installierte Management-Appliance, die per VPN an Controlwares Cyber Defense Center angebunden ist. Damit sei gewährleistet, dass Informationen zu Assets und Schwachstellen ausschließlich im Kundennetzwerk verbleiben.

Weitere Informationen finden sich unter www.controlware.de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.

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