Zentral verwaltete Datenverschlüsselung

DataLocker: Kontrolle über in der Cloud gespeicherte Daten

27. August 2019, 12:22 Uhr   |  Von Dr. Wilhelm Greiner.

DataLocker: Kontrolle über in der Cloud gespeicherte Daten

Der US-amerikanische Storage-Security-Spezialist DataLocker hat im Rahmen eines Relaunches die neue, nun zentral verwaltete Version der Datenverschlüsselungslösung SafeCrypt (vormals SkyCrypt) vorgestellt. SafeCrypt ist laut Hersteller für die Datenverschlüsselung unabhängig vom Speicherort konzipiert: Als virtuelles Laufwerk verschlüssele die Software Daten direkt auf dem lokalen Rechner des Nutzers. Zum Einsatz komme dabei 256-Bit AES im CFB-Modus mit Zertifizierung nach dem US-Standard FIPS 140-2.

SafeCrypt ist laut DataLocker mit diversen Plattformen kompatibel, eine automatische Synchronisation lasse sich einrichten. Die Lösung eigne sich für Unternehmen und Organisationen, die den Schutz ihrer Daten bei der Nutzung von Cloud-Speichern oder Netzwerklaufwerken erhöhen wollen. Als weiteres Einsatzbeispiel neben der lokalen Verschlüsselung von Dateien und Ordnern nennt der Hersteller die Absicherung virtueller Desktops in VDI-Infrastrukturen. SafeCrypt könne auch als Alternative für verschlüsselte externe Speichermedien in Unternehmen dienen, in denen der Anschluss solcher Geräte per Richtlinie untersagt ist.

In der aktuellen Version ist SafeCrypt nun laut Bekunden der Amerikaner in die hauseigene zentrale Verwaltungsplattform SafeConsole integriert: Neben hardwareverschlüsselten USB-Sticks und Festplatten könne man also mit SafeConsole auch virtuelle SafeCrypt-Laufwerke aus der Ferne inventarisieren und verwalten. Der IT-Administrator könne Passwort-Richtlinien definieren, den Einsatz auf bestimmte Dateitypen beschränken, Daten löschen oder Passwörter zurücksetzen.

DataLocker aus Overland Park (Kansas) ist auf hardwareverschlüsselte Speicherlösungen mit zugehörigem USB-Device-Management spezialisiert. Zum Portfolio zählen beispielsweise das USB-MicroSSD-Laufwerk Sentry K300 mit integriertem Display und alphanumerischer Tastatur, Sentry-USB-Sticks sowie die externen USB-Festplatten der Produktreihen DL3, H300 und H350.

SafeCrypt ist ab sofort verfügbar. Die Preise für Lizenzen starten bei 35 Euro (Jahreslizenz) beziehungsweise 89 Euro (Dreijahreslizenz). Voraussetzung für die Nutzung von SafeCrypt ist die Management-Lösung SafeConsole, erhältlich als Cloud-Variante und On-Premises-System. Die einmalige Einrichtungsgebühr liegt für die Cloud-Version bei 199 Euro, für die lokale Installation bei 999 Euro (unverbindliche Netto-Preisempfehlungen zzgl. MwSt.).

Weitere Informationen finden sich unter datalocker.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Zadara erweitert Service-Portfolio um All-Flash-Arrays
VMware erweitert Hybrid-Cloud-Portfolio
Virtual Instruments erweitert Cloud-Monitoring- und -Analyse-Angebot

Verwandte Artikel

Cloud Storage

Datalocker

Datensicherheit