Verbessertes Infrastruktur-Monitoring soll Cloud-Komplexität reduzieren

Dynatrace verbessert KI und Transparenz seiner Monitoring-Plattform

17. Februar 2020, 12:25 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Dynatrace verbessert KI und Transparenz seiner Monitoring-Plattform

Dynatrace hat die nächste Generation seines Infrastruktur-Monitoring-Moduls der hauseigenen Softwareplattform vorgestellt. Das Update umfasst laut Hersteller eine verbesserte KI (künstliche Intelligenz), eine erweiterte Out-of-the-Box-Transparenz und ermöglicht die Erstellung von individuellen Metriken aus Log-Events.

Laut Dynatrace führt die Digitalisierung in Unternehmen dazu, dass diese zunehmend auf agile Cloudarchitekturen mit dynamischen Micro-Services setzen. Dies bringe jedoch bestehende Monitoring-Tools an ihre Grenzen, da diese von der hochskalierenden und der Flexibilität der Cloud überfordert sind. Viele Unternehmen setzen daher auf Eigenentwicklungen, manuelle Prozesse oder verwenden mehrere Anwendungen parallel, um ihre Cloud- und Containerlandschaft zu überblicken.

Mit der hauseigenen Software-Intelligence-Plattform soll es für IT-Teams möglich sein, mit der wachsenden Cloudkomplexität Schritt zu halten, ohne mehrere Tools und manuelle Ansätze einsetzen zu müssen. Das aktualisierte Modul für Infrastruktur-Monitoring nutzt laut Hersteller den "Answer-First"-Ansatz durch KI und fortschrittliche Automatisierungsfunktionen, um eine Full-Stack-Transparenz zu ermöglichen.

Zu den Verbesserungen des Moduls für das Infrastruktur-Monitoring gehören laut Hersteller:

  • Erweiterte Out-of-the-box-Transparenz für cloudnative Umgebungen: Dynatrace integriert nach eigenen Angaben jetzt automatisch Daten aus zusätzlichen Quellen wie neue AWS- und Azure-Dienste, Kubernetes-native Events, Prometheus OpenMetrics und Spring Micrometer-Metriken. Dies soll eine sofort einsetzbare, umfassende, skalierbare Transparenz sowie präzisere Antworten für schnellere Problemlösung, verbesserte Produktivität und schnelle Innovationen in Multi-Cloud-Umgebungen ermöglichen.
  • Benutzerdefinierte Metriken und Events aus dem Log-Monitoring: Die Plattform sei nun in der Lage, benutzerdefinierte Metriken und Events auf Basis von Log-Daten zu erstellen. Damit lasse sich das Monitoring der Infrastruktur auf jede Anwendung, jedes Skript und jeden Prozess, der in eine Log-Datei schreibt, erweitern. Dies erleichtert die Tool-Konsolidierung und reduziert die Kosten und den Aufwand für die manuelle Verwaltung, so der Hersteller weiter.
  • Intelligenteres Infrastruktur-Monitoring: Die herstellereigene KI-Engine Davis soll nun automatisch Schwellenwerte und Baselining-Algorithmen für alle Metriken zur Performance und Zuverlässigkeit der Infrastruktur bieten. Dies erweitere die Ursachenanalyse und ermögliche es Unternehmen, das Infrastruktur-Monitoring ohne manuelle Konfiguration in dynamischen Cloudumgebungen einfach zu skalieren. Dadurch erhalten Unternehmen präzise Antworten in Real-Time, wodurch sich laut Dynatrace eine hohe Performance und Verfügbarkeit der Infrastruktur gewährleisten lässt.

Weitere Informationen finden sich unter www.dynatrace.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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