Kategorie-8.1-Lösung für RZ-Netzwerke

Easylan: RJ45-basierendes Kategorie-8.1/Klasse-I-Verkabelungssystem

11. April 2018, 12:27 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

Easylan: RJ45-basierendes Kategorie-8.1/Klasse-I-Verkabelungssystem

Das Kategorie-8.1/Klasse-I-System von Easylan ist für den Einsatz in Rechenzentren optimiert und konform mit den Standards für 40GBase-T und 25GBase-T.  Dank der RJ45-Steckverbinder ist es rückwärtskompatibel zu den bisher verbreiteten Kupfer-Übertragungsstrecken der Klassen EA (bis 500 MHz) und darunter. Durch die Easylan-eigene PreLink-Modultechnik und sinnvolle Auswahl der Kabeltypen sollen sich Rechenzentrumsbetreiber schon heute auf die zukünftigen Verkabelungsanforderungen vorbereiten können und eine spätere, teure Neukonfektion vermeiden.

Easylan reagiert nach eigenen Angaben damit auf den Bruch beim verwendeten Steckgesicht, der zunächst durch Kategorie 7 und die damit einhergehende Notwendigkeit entstand, andere als den gewohnten RJ45-Steckverbinder einzusetzen. Durch die fehlende Akzeptanz bei Herstellern aktiver Übertragungstechnik und Anwendern konnten diese Systeme trotz aller übertragungstechnischen Vorzüge bis heute keine breite Anwenderbasis finden.

Das Easylan Kategoroe-8.1-System baue daher auf der PreLink-Keystone-Anschlusstechnik auf - in einer neuen, für den Frequenzbereich bis 2 GHz optimierten Version. Kabelseitig kommen AWG22/1-Installationskabel und flexible Patch-Kabel AWG26/7 der Kategorie 8.1 mit optimierten RJ45-Steckern zum Einsatz. Durch diesen Systemansatz und den bewussten Verzicht auf sogenannte feldkonfektionierbare Stecker mit integrierten Kompensationsplatinen an den Patch-Kabeln, könne der Anwender im RZ hochperformante, zukunftssichere Übertragungskanäle bei überschaubaren Mehrkosten realisieren. Die maximale Link-Länge von 26 Metern werde selbst beim Einsatz eines zusätzlichen PreLink-Extenders im Übertragungskanal eingehalten.

Zudem machen laut Easylan die PreLink-Module in vielen Fällen eine spätere Neukonfektion der Kabel überflüssig: Sind im Rechenzentrum bereits Kabel mit einer maximalen Übertragungsbandbreite von mehr als 1.300 MHz verlegt und die Link-Längen entsprechend dem Standard nach aktuellem Stand nicht länger als 26 Meter, was im Rechenzentrum meist der Fall ist, so können diese Strecken schon heute durch einen einfachen und schnellen Tausch der PreLink-Module auf die Übertragung von 25 GBit/s hochgerüstet werden. Kommen bei Neuinstallationen bereits jetzt Kabel der Kategorie 8.2 in Kombination mit PreLink-Keystones der Kategorie 6A zum Einsatz, dann lassen sich diese Strecken zu einem späteren Zeitpunkt ohne Neukonfektion der Kabel für die Übertragung von 40 GBit/s umrüsten. Der PreLink-Systemansatz biete dem Anwender daher ein hohes Maß an Investitionsschutz und Zukunftssicherheit, so Easylan.

Weitere Informationen stehen unter www.easylan.de bereit.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

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