LWL-Sachsenkabel erweitert Produkt- und Verfahrenslösung F2X

F2X von Sachsenkabel: Erweiterung der FTTB-Lösung auf Netzebene 4

26. Februar 2020, 12:27 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

F2X von Sachsenkabel: Erweiterung der FTTB-Lösung auf Netzebene 4

Der Hersteller LWL-Sachsenkabel erweitert nach eigenen Angaben sein Produkt- und Verfahrenskonzept F2X. Durch die Erweiterung der Lösung bis auf Netzebene 4 sowie eine produktseitige Optimierung sollen sich künftig Glasfaser-Hausanschlüsse effizienter realisieren lassen.

Mithilfe von F2X sollen Installateure künftig auch die Inhouse-Verkabelung in Mehrfamilienhäusern (Netzebene 4) unproblematisch durchführen können. Optimierungen gibt es laut Sachsenkabel auch bei F2X-Produktbasis: Mit Blick auf die ersten Anwendungen zunächst für Einfamilienhäuser mit bis zu zwölf Fasern entwickelt, sei der einseitig vorkonfektionierte APL (Abschlusspunkt Linientechnik) mittlerweile für bis zu 24 Fasern erhältlich. Insbesondere die Anschlussarbeiten in Mehrfamilienhäusern soll dies zusätzlich beschleunigen.

Im Einzelnen optimiert F2X die Prozesse rund um Einblasen, Spleißen und Messen. Die Anzahl der Indoor-Anschlusstermine werde dabei deutlich reduziert, so der Hersteller. Während eines einzigen zwei- bis dreistündigen Einsatzes innerhalb des Anschlussgebäudes werden die Glasfaserkabel vom Haus aus eingeblasen und am NVT (Netzverteiler) entgegengenommen - die richtige Zuordnung von LWL-Kabel und Leerrohr sei dadurch automatisch sichergestellt. Darüber hinaus sei nur noch der APL zu installieren, der Spleißarbeiten innerhalb des Gebäudes überflüssig macht.

Technisches Herzstück der Installationslösung ist ein spezieller F2X-Loop-Stecker. Der Duplex-Steckverbinder ist im APL vorinstalliert und verbindet jeweils zwei Ferrulen miteinander. Durch diese Lösung ist die obligatorische Optical-Time-Domain-Reflectometry-Messung (OTDR) nur noch von einem Messpunkt aus nötig. Sie lässt sich somit ganz einfach vom Point of Presence (POP) aus realisieren. Dabei kann der Techniker die Fasern ohne Probleme auch bidirektional vermessen, so Sachsenkabel weiter. Zusätzlich lassen sich fast alle Installationsarbeiten von nur einer Fachkraft durchführen - insgesamt reduziere sich der Anschluss- und Ressourcenaufwand so um rund 30 Prozent.

Die Komponenten des standardisierten Verfahrens lassen sich bei Bedarf an alle projektspezifischen Besonderheiten anpassen. Den Auswahl- und Konfigurationsprozess unterstützt LWL-Sachsenkabel dabei durch die Smart-Service-Plattform "Sachsenkabel pulse", deren benutzerfreundliche Web-Oberfläche auch die Bestellung aller Produkte erleichtern soll. Ein Produktvideo sowie weitere Informationen zu F2X finden Interessenten auf pulse.sachsenkabel.de/features/f2x.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

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