Fernzugriff auf speicherprogrammierbare Steuerungen

23. November 2009, 11:08 Uhr   |  

Fernzugriff auf speicherprogrammierbare Steuerungen

Mitsubishi Electric Europe kooperiert mit der Schad GmbH aus Hamburg und listet die Software
Extend 7000 als so genanntes E-Factory-Partnerproduct. Extend 7000 soll das mobile Bedienen und
Beobachten von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) ermöglichen. Die Software erlaubt es, von
Smartphones wie etwa dem Blackberry aus auf die Überwachung und Steuerung von Industrieanlagen,
Logistikanlagen, verteilten Wasser-, Abwasser-, und Lebensmittelanlagen sowie Haus- und
Gebäudeleittechnik zuzugreifen. Die Kommunikation zwischen mobilen Endgeräten und Anlagen erfolge
dabei kosteneffizient über öffentliche Funknetze, so der Hersteller. Die Übertragung von Messwerten
und Zuständen laufe unter Wahrung höchster Sicherheitsstandards ab.

Alle Daten aus den automatisierten Prozessen sollen so jederzeit und an jedem Ort zur Verfügung
stehen. Techniker können zum Beispiel Parameter wie Drehzahl, Temperatur oder
Freigabestatusmeldungen bestimmter Anlagenteile mobil auslesen. Das Management kann so auf
Maschinen- und Betriebsdaten wie Auslastung, Verfügbarkeit oder Betriebsstunden zugreifen, ohne vor
Ort sein zu müssen. Ziel ist ein kontinuierlicher Datenfluss. Entscheider erhalten so auf allen
Ebenen und zu jedem Zeitpunkt aussagekräftige Daten aus den Systemen der Produktions- und der
Management-Ebene.

Mitsubishi Electric und Schad stellen das System Extend 7000 für den mobilen Zugriff auf
Steuerungen auf der SPS/IPC/DRIVES (24. bis 26. November 2009 in Nürnberg) erstmalig dem
Fachpublikum vor (Halle 7, Stand 380). LANline/jos

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