Dienst für Kunden aus der DACH-Region

Fireeye bietet Security as a Service aus deutschem SOC an

15. Dezember 2016, 12:51 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Fireeye bietet Security as a Service aus deutschem SOC an

Der Security-Anbieter Fireeye hat in Hallbergmoos bei München sein erstes Security-Operations-Center (SOC) in Deutschland eröffnet. Damit betreibt der Hersteller nach eigenen Angaben nun insgesamt sieben SOCs weltweit, darunter in Tokio, Dublin oder Singapur. Vornehmliches Ziel der Einrichtungen sei es, Cyber-Angriffe zu erkennen und abzuwehren.

Mit dem SOC bei München will Fireeye Kunden aus der DACH-Region beim Kampf gegen Cyber-Angreifer unterstützen. IT-Abteilungen von Unternehmen stünden derzeit vor dem Problem, dass sie nicht mit den fortschrittlichen Methoden der Hacker Schritt halten können, so der Hersteller. Mit dem Angebot Fireeye as a Service (FaaS) sollen die in Hallbergmoos deutschsprachigen Experten die Security-Teams der Kunden unterstützen und verstärken.

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Mithilfe des Dashboards erhalten Kunden von Fireeye as a Service einen Überblick über Angriffe und Bedrohungen auf ihr System. (Bild: Fireeye)

Um einen optimalen Schutz vor Cyber-Angriffen zu gewährleisten, stünde das deutsche SOC zudem in Echtzeit-Verbindung mit allen anderen SOCs des Herstellers sowie mit den weltweit im Einsatz befindlichen Incident-Response-Teams von Fireeye. Diese leiten laut Hersteller Informationen über neue Angriffsmethoden oder Angreifer an die lokalen Teams weiter, damit diese Erkenntnisse nicht nur innerhalb der SOCs zur Verfügung stehen, sondern auch in die Fireeye-Technik eingepflegt werden. Auf diese Weise informiere Fireeye seine Kunden über die aktuelle Bedrohungslandschaft und schütze sie vor Hackerangriffen, bei denen bisherige, signaturbasierte Lösungen noch keine hinreichenden Abwehrmaßnahmen bieten. Außerdem besteht für Kunden des Services laut Fireeye die Möglichkeit, bestehende IT- und Sicherheitslösungen weiterzuverwenden, da die Plattform die Integration der Warnmeldungen von Drittherstellern ermöglicht.

Weitere Informationen finden sich unter www.fireeye.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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