"Blockchain as a Service"-Portfolio erweitert

Fujitsu: Blockchain soll gegen Online-Betrug und -Piraterie helfen

02. September 2019, 08:38 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Fujitsu: Blockchain soll gegen Online-Betrug und -Piraterie helfen

Um Unternehmen beim Kampf gegen Online-Betrug zu helfen, hat Fujitsu die auf Blockchain aufbauende und Web-basierte Anwendung DocumentFlow vorgestellt. Sie soll die Validität von Dateien oder digitalen Anlagen überprüfen, etwa Dokumente, Audio- und Videodateien, Bilder und Daten aus nahezu jeder Anwendung. Mit dem ebenfalls neuen Dienst InvoiceFlow, der vor Rechnungsbetrug schützen soll, erweitert Fujitsu mit DocumentFlow seine hauseigene Flow Suite mit Blockchain-as-a-Service-Angeboten.

Bei den Lösungen kommt laut Hersteller die durch Blockchain bekannte Distributed-Ledger-Technik (DLT) zum Einsatz, die eine unveränderliche und fälschungssichere Dokumentation bestehender Eigentumsverhältnisse generiert - bis hin zu jedem einzelnen Bit. Auf diese Weise soll es für Unternehmen möglich sein, Vertrauen zu ihren digitalen Daten aufzubauen.

DocumentFlow ermittele etwa, ob und wann jemand ein digitales Dokument manipuliert oder illegal kopiert hat. Ebenso ermöglicht es laut Hersteller die Identifizierung der jeweiligen Datei als aktuellste und abgestimmte Version. Die Technik soll mit jedem digitalen Dateiformat funktionieren und somit eine Validierung der Datei — vom Hochschulabschlusszeugnis bis hin zu einer technischen Teichnungsdatei — ermöglichen. Dabei erkenne die Anwendung jegliche Änderungen und kann die Verbreitung verfolgen sowie Manipulationen an kopiergeschützten Inhalten von Unternehmen oder amtlichen Dokumenten feststellen.

Darüber hinaus registriere DocumentFlow Daten in einem manipulationssicheren Audit Log, das die Verifizierung erheblich vereinfache, so Fujitsu. Laut Angaben des Herstellers ist es mit DocumentFlow auch möglich, mittels Bockchain notarielle Dienste zu leisten, um die Transparenz und Rückverfolgbarkeit jedes einzelnen Assets sicherzustellen.

Des Weiteren hat Fujitsu bereits in diesem Jahr den Dienst InvoiceFlow vorgestellt. Der Service soll Unternehmen und staatliche Stellen dabei unterstützen, Fehler bei der Datenverarbeitung zu vermeiden und Rechnungsbetrug zu bekämpfen. InvoiceFlow nutze DLT-basierte Technik zur Verifizierung und Bewertung von Rechnungsprozessen, indem es die Informationen der Rechnung mit den entsprechenden Bestelldaten abgleicht — von der Rechnungsstellung bis zur Zahlungsautorisierung.

Weitere Informationen finden sich unter www.fujitsu.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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