Brocade: "Brocade SLX 9850" bietet durchgängige Netzwerk-Visibilität, Devops-artige Automatisierung und eine zukunftsfähige Plattform

Leistungsstarke Routing-Lösung für Rechenzentren

20. September 2016, 14:48 Uhr   |  Von Kurt Pfeiler.

Leistungsstarke Routing-Lösung für Rechenzentren

+++ Produkt-Ticker +++ Brocade stellt mit dem "Brocade SLX 9850" eine neue Rechenzentrums-Routing-Lösung vor. Diese wurde nach Bekunden des Herstellers entwickelt, um den rasant wachsenden Datenfluss im Netzwerk zu bewältigen und Unternehmen leistungsstarke Funktionalitäten bereitzustellen. Der erweiterbare SLX 9850 biete höchste Dichte, Bandbreite und Performance für den Einsatz in 10/40/100GbE-Rechenzentren.

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Der Brocade SLX 9850 bietet die Kapazität einer 230-TBit/s-Non-blocking-Chassis-Fabric und verfügt über eine Port-Dichte von 10/40/100GbE pro Blade.

Zu den wichtigsten Features der "Brocade SLX 9850"-Routing-Lösung zählt der Hersteller:

– Durchgängige Netzwerk-Visibilität: Die "Brocade SLX Insight"-Architektur biete beim Netzwerk-Monitoring und bei der Fehlerbekämpfung einen ganz neuen Ansatz. Umfassende Echtzeit-Überwachung, wie sie für Netzwerkbetrieb und Automatisierung benötigt wird, könne dadurch schnell, einfach und kosteneffizient erreicht werden. Durch die in jeden Router integrierte "Embedded"-Netzwerk-Visibilität erzielten Betreiber durchgängige Einblicke auf das ganze Netzwerk und könnten so schneller Probleme identifizieren, Behebungszeiten verkürzen und die allgemeinen Service-Level verbessern.

Die "Brocade SLX Insight"-Architektur enthält nach Aussage des Herstellers eine offene KVM-Umgebung (Kernel-based Virtual Machine), um Drittanbieter- und kundenspezifisches Monitoring, Fehlerbehebung und Analytics-Anwendungen zu ermöglichen. Sie verfüge außerdem über einen dedizierten 10GbE-Analytics-Pfad zwischen dem Paketprozessor auf jedem SLX9850-Schnittstellenmodul und der KVM-Umgebung der Management-Module.

Dadurch könnten in der KVM-Umgebung laufende Anwendungen über einen internen, isolierten Link Daten extrahieren, ohne den Traffic oder den Datenfluss auf der Kontrollebene zu unterbrechen. Um die erfassten Daten an Analytics-Anwendungen außerhalb der Plattform zu übermitteln, bietet die SLX-Insight-Architektur nach Aussage des Herstellers flexible Streaming-Möglichkeiten, darunter je einen dedizierten 10GbE-Service-Port auf jedem Management-Modul für Out-of-Band-Streaming und Streaming über jede Art von Interface-Modul-Port.

– Devops-artige Netzwerkautomatisierung: Mit der Server-basierten Netzwerk-Automatisierungsplattform "Brocade Workflow Composer" könnten Unternehmen ihre Geschäftsagilität verbessern und Innovationen beschleunigen, indem sie den gesamten Netzwerk-Lifecycle automatisieren - von der ersten Bereitstellung, über die Validierung bis hin zu Fehlerbekämpfung und -behebung in Multivendor-Netzwerken.

Befördert durch das Open-Source-Projekt "Stackstorm" automatisiere der Workflow Composer innerhalb der Service-Bereitstellungskette auch Workflows über mehrere IT-Domains hinweg - wie zum Beispiel Netzwerk, Computer, Storage und Applikationen - um operative Silos im Rechenzentrum zu überbrücken. Der Brocade Workflow Composer unterstütze den SLX 9850 und biete gebrauchsfertige, personalisierbare sowie Do-it-yourself-Netzwerk-Workflows, die es Anwendern erlauben, die Automatisierung in ihrem eigenen Tempo umzusetzen.

– Zukunftsfähige Routing-Plattform: Der Brocade SLX 9850 bietet nach Herstellerangaben die Kapazität einer 230-TBit/s-Non-blocking-Chassis-Fabric und verfügt über eine Port-Dichte von 10/40/100GbE pro Blade. Durch die modulare 1,5-HE-Linecard, die für höchste Dichte und Bandbreite entwickelt worden sei, könne der SLX 9850 bis zu vier Millionen Routes, zwei Millionen Vollfarben-Statistiken und zwei Millionen Policies umsetzen.

Die "Brocade SLX 9850"-Routing-Lösung einschließlich der "Brocade SLX Insight" Architektur wird im vierten Quartal 2016 allgemein erhältlich sein. Der "Brocade Workflow Composer" ist bereits allgemein erhältlich zu einem jährlichen Subskriptionspreis von 25.000 Dollar pro Rechenzentrum oder Admin-Konsole.

Weitere Informationen finden sich unter www.brocade.de.

Kurt Pfeiler ist Redakteur bei der LANline.

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