Polaris Radar von Rubrik für Daten-Wiederherstellung nach Angriffen

ML-basierende Verteidigung gegen Ransomware

06. August 2018, 12:35 Uhr   |  Von Dr. Wilhelm Greiner.

ML-basierende Verteidigung gegen Ransomware

Die Software Polaris Radar von Rubrik, einem Spezialisten für Cloud-Data-Management, nutzt ML (maschinelles Lernen), um das Verhalten von Bedrohungen zu modellieren. Dies soll die Behebung von Datensicherheitsvorfällen in Unternehmen beschleunigen. Im Falle eines Angriffs, zum Beispiel durch Ransomware, könne ein Unternehmen mit nur wenigen Klicks seine gesamte Umgebung wiederherstellen und damit Geschäftsunterbrechungen und Datenverluste minimieren, so Rubrik.

Anfang des Jahres hatte Rubrik mit Polaris eine SaaS-Plattform mit einheitlichem Aufzeichnungssystem für alle Geschäftsinformationen auf den Markt gebracht. Radar, die neueste auf Polaris basierende Datenverwaltungsanwendung, soll es nun erlauben, schneller auf Sicherheitsvorfälle zu reagieren. Dazu liefert Radar laut Hersteller umfassende Informationen darüber, wie sich ein Angriff auf geschäftskritische Anwendungsdaten auswirkt.

Der mehrstufige Verteidigungsansatz von Radar umfasse eine Anomalieerkennung mittels ML-basierender Lernmodelle, eine schnelle Diagnose der Auswirkungen von Bedrohungen mithilfe kontinuierlicher Datenanalysen sowie automatisierte Wiederherstellungsprozesse mit intelligenten Workflows. Der Benutzer wählt hierbei laut Rubrik-Angaben einfach alle betroffenen Anwendungen und Dateien aus, um mit wenigen Klicks den letzten sauberen Zustand wiederherzustellen.

Radar versetze Unternehmen damit in die Lage, ein zentrales Krisen-Management-Team im Unternehmen zu etablieren, das Informationssicherheit, IT-Betrieb und Business-Continuity-Management vereint. Drittanbieter können laut Rubrik die offenen APIs von Polaris nutzen, um Radar in bestehende Überwachungs-Dashboards, Sicherheitsabläufe und Präventionsprodukte zu integrieren.

Ransomware-Angriffe nehmen an Umfang wie auch an Raffinesse zu: Eine Umfrage von NTT Security ergab, dass die Zahl der Ransomware-Angriffe 2017 gegenüber dem Vorjahr um 350 Prozent gestiegen ist. Unternehmen müssen deshalb laut Rubrik schnell handeln und Ransomware-Risiken eindämmen, um Kosten, Wiederherstellungszeiten und Reputationsschäden zu minimieren.

Weitere Informationen finden sich unter www.rubrik.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.

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