Version 4.7 umfasst unter anderem neue Infrastrukturintegrationen

Red Hat verbessert Ansible-Automation in CloudForms

12. Februar 2019, 12:15 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Red Hat verbessert Ansible-Automation in CloudForms

Um das IT-Management in einer hybriden Cloud-Infrastruktur zu optimieren, hat Red Hat, Anbieter von Open-Source-Lösungen, mit CloudForms 4.7 eine neue Version seines Infrastruktur-Management-Tools vorgestellt. Das Release soll eine tiefere Verzahnung mit der herstellereigenen Lösung Ansible Automation und neue Infrastruktur-Integrationen umfassen.

Mit dem Update verfolgt Red Hat nach eigenen Angaben weiter seine Strategie, Unternehmen, die eine hybride Cloud-Infrastruktur nutzen wollen, zunächst grundlegende Management-Funktionen sowie einen Überblick über physische, virtuelle und Private-Cloud-Umgebungen bereitzustellen. CloudForms 4.7 ermögliche eine einheitliche Verwaltung von lokalen und virtuellen Ressourcen durch einen richtliniengesteuerten Self-Service für die IT-Dienste-Nutzer.

Mit der Lösung stellt der Hersteller nach eigenem Bekunden die lokale Komponente des eigenen Portfolios für das Hybrid-Cloud-Management bereit. Das hauseigene Ansible Tower ergänze diese um Automatisierungsfunktionen für Public-Cloud-Dienste. Gemeinsam sollen beide Lösungen einen zentralen Ort für die Verwaltung der IT-Infrastruktur in Unternehmen bilden sowie zur Automatisierung von Workflows, zur Standardisierung von Systemkonfigurationen und zur besseren Aufrechterhaltung der Systemstabilität und -zuverlässigkeit in der gesamten IT-Landschaft beitragen.

Version 4.7 stellt nach Herstellerangaben Ansible-Funktionen nativ in CloudForms bereit. Zudem seien Anwender in der Lage, Ansible Tower Workflows direkt über die CloudForms-Oberfläche auszuführen. Auf diese Weise soll sich eine umfangreiche Automatisierung einfacher implementieren lassen. Außerdem bietet die neue Version laut Red Hat neue und verbesserte Integrationen mit Ressourcen-Management- und Networking-Lösungen, darunter Lenovo XClarity und Nuage Networks Virtualized Services Platform. Dadurch sei es einfacher, physische und Netzwerk-Compute-Infrastrukturen sowie Virtual- und Multi-Clouds über eine einzige Lösung effizienter zu verwalten.

Weitere Informationen stehen unter www.redhat.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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