Kühltechnik: Blue-e-Chiller von elf bis 25 kW

Rittal: Chiller mit weniger Kältemittel

27. Juni 2019, 12:30 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

Rittal: Chiller mit weniger Kältemittel

Mit seinen neuen Blue-e-Chillern in der Leistungsklasse von elf bis 25 kW hat Rittal seine Kühltechnik bei Kaltwassersätzen für die Maschinen- und Schaltschrank-Kühlung nach eigenen Angaben deutlich weiterentwickelt. Mit 40 Prozent weniger Kältemittel leisten die Geräte laut dem Herborner Hersteller damit einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Umweltschutz. Gleichzeitig profitieren Anwender von exakter Temperaturregelung, vereinfachter Bedienung und Montage sowie neuen Sicherheitsfunktionen.

Vorkonfigurierte und schnell ab Lager verfügbare Optionspakte bieten Lösungen für nahezu jede Anforderung: etwa für Präzisionsregelungen, bei höheren Druckanforderungen oder robusten Outdoor-Anwendungen in Kältezonen, so Rittal weiter.

Das Rückkühlen von Flüssigkeiten durch Chiller zählt in vielen industriellen Fertigungsprozessen zu den Grundvoraussetzungen für einen reibungslosen Betrieb. Schaltschränke und insbesondere Werkzeugmaschinen für die präzise Bearbeitung von Metall müssen über eine exakte Temperaturregelung verfügen. Zudem sind Lösungen gefragt, die bedien- und montagefreundlich sind und maximale Sicherheit bieten. Anwender sind laut Rittal auch nicht mehr bereit, lange Lieferzeiten in Kauf zu nehmen. Individuelle technische Lösungen müssen schnell ab Lager und in Serie zur Verfügung stehen. Und schließlich rücken zunehmend Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit in den Fokus.

Mit der Entwicklung Blue e Chiller biete Rittal ein ausgereiftes Paket, das diese Anforderungen erfülle, so die Herborner weiter. Die Chiller sind im robusten Industriestandard (IP 44, Elektrik) - ergänzend zu den Blue-e+-Chillern mit 1,5 bis sechs kW in vier Leistungsklassen von elf bis 25 kW und in den beiden Gehäusegrößen 660 x 1.265 x 1.315 mm und 760 x 1.265 x 1.515 mm (BHT) erhältlich. Durch den Einsatz der Micro-Channel-Technik und einem damit sehr hohen Lamellenwirkungsgrad der Wärmetauscher (Aluminiumstrangpressprofil mit kleinen Kanälen mit einem Durchmesser von etwa 1 mm) benötigen die Geräte insgesamt 40 Prozent weniger Kältemittel als bisher. Da die Wärmeüberträger aus 100 Prozent Aluminium bestehen, ist eine galvanische Korrosion ausgeschlossen.

Weitere Informationen stehen unter www.rittal.de zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

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