Blue-e+-Kühlgeräte von Rittal in Edelstahl verfügbar

Rittal: Kühlen ohne Korrosionsgefahr

06. Februar 2019, 08:21 Uhr   |  Von Dr. Jörg Schröper.

Rittal: Kühlen ohne Korrosionsgefahr

Die Kühlgeräte der Serie Blue e+ sind nach Angaben von Rittal jetzt auch in einer Edelstahlvariante serienmäßig ab Lager erhältlich. Der Hersteller will die energieeffizienten Geräte mit Kälteleistungen von 1,6 kW bis 5,8 kW zur SPS IPC Drives erstmals öffentlich vorstellen. Die Weiterentwicklung eigne sich vor allem für Anwendungen in der Nahrungs- und Genussmittel- sowie in der Prozessindustrie, bei denen ein hoher Korrosionsschutz gefordert ist.

Die Kühlgeräte in der Edelstahlversion arbeiten laut Rittal wie die bisherigen Blue-e+-Geräte mit der besonders energieeffizienten Hybridtechnik. Diese besteht aus einer Kombination aus Heat Pipe und herkömmlicher Kompressor-Technik. In vielen Fällen, etwa wenn die Außentemperatur vergleichsweise niedrig ist, bietet die Heat Pipe ausreichend Kälteleistung. Da für deren Betrieb kein Kompressor notwendig ist, ist der Energieverbrauch sehr gering. Die zusätzliche Kompressor-Kühlung arbeitet nur, wenn eine größere Kälteleistung nötig ist. Da alle Komponenten der Kompressor-Kühlung drehzahlgeregelt sind, ist auch deren Betrieb sehr energieeffizient. Zusätzlich ist die Temperatur-Hysterese sehr klein, was zu einer längeren Lebensdauer der installierten Komponenten im Schaltschrank beiträgt. Insgesamt sparen die Blue-e+-Geräte laut Rittal je nach Umgebungsbedingungen und Anwendung durchschnittlich 75 Prozent Energie im Vergleich zu einem herkömmlichen Kompressor-Kühlgerät ein.

Durch die Mehrspannungsfähigkeit lassen sich die Kühlgeräte zudem weltweit bei allen üblichen Netzspannungen und -frequenzen betreiben, so der Hersteller weiter. Die intuitive Bedienung erfolge komfortabel über ein modernes Touch-Display, auf dem die grundlegenden Einstellungen durchgeführt und Statusmeldungen angezeigt werden. Neben der Bedienung direkt am Kühlgerät ist eine Smartphone-App verfügbar, die eine fast identische Bedieneroberfläche bietet. Ebenfalls optional ist ein IoT-Interface erhältlich, mit dem sich das Kühlgerät einfach in eine Industrie-4.0-Umgebung integrieren lässt.

Weitere Informationen stehen auf www.rittal.de zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.

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