Zentrale, Open-Source-basierte Verwaltung

Suse Manager 4 hilft beim Management von SD-Infrastrukturen

01. Juli 2019, 12:33 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Suse Manager 4 hilft beim Management von SD-Infrastrukturen

Der Einsatz von softwaredefinierten IT-Infrastrukturen sowie der Betrieb von Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen gehört nach Angaben von Suse in immer mehr Unternehmen zum Alltag. Dadurch steige jedoch auch der Bedarf an vereinfachten, zentralisierten Management-Lösungen für die Verwaltung dieser Infrastrukturen. Mit Manager 4 und Manager for Retail 4 hat Suse nun zwei Lösungen vorgestellt, die nach Bekunden des Herstellers ein effizientes Open-Source-Infrastruktur-Management ermöglichen. Sie sollen DevOps- und IT-Operations-Teams dabei helfen, die Komplexität der Prozesse zu verringern und IT-Assets in jeder Umgebung zu verwalten, während sie dabei Sicherheitsrichtlinien einhalten und Abläufe automatisieren.

Mit dem Suse Manager verwaltet der Administrator laut Hersteller physische, virtuelle und containerisierte Systeme über alle Umgebungen hinweg von einer einzigen Konsole aus. Auf diese Weise vereinfache die Lösung Prozesse und trage zudem dazu bei, die Kosten zu senken.

Als Hauptmerkmale von Manager 4 nennt der Open-Source-Spezialist:

  • Eine Reduzierung der Kosten durch die vereinfachte Verwaltung über ein optimiertes Content-Lifecycle-Managements. So lassen sich Pakete während des DevOps-Zyklus problemlos verschieben und verwalten, so der Hersteller. Auch sollen Hunderte von Servern sich nahezu in Echtzeit verwalten lassen, und zwar mittels Salt-basierter Verwaltung von virtuellen Maschinen.
  • Einfache Problemerkennung und -behebung dank einer laut Hersteller verbesserten Verfügbarkeit und mehr Transparenz durch erweiterte Überwachungs- und Alarmfunktionen, die auf dem auf dem Prometheus-basierenden Monitoring-Stack der nächsten Generation aufbauen.
  • Optimierung der Strukturen, um die Kontrolle über komplexe heterogene IT-Umgebungen zu behalten. Dies beinhalte eine erweiterte Betriebssystemunterstützung und neue Funktionen für die Bereistellung von SAP HANA, die die Implementierung und Konfiguration von SAP HANA vereinfachen.

Speziell für Einzelhandelsumgebungen sei hingegen die Lösung Manager for Retail 4 ausgelegt. Dies umfasse Mainframe- und HPC-Cluster, Bare-Metal-Server, VMs und Container über Point-of-Service, Point-of-Sale- und Kiosk-Terminals bis hin zu SB- und Rücknahmesystemen.

Suse Manager 4 ist ab sofort verfügbar. Images stehen außerdem laut Hersteller über AWS, Google Cloud Platform und Microsoft Azure bereit. Weitere Informationen finden sich unter www.suse.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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