Ceph-basierender Suse Enterprise Storage ab sofort verfügbar

Suse: Software-Storage mit Highend-Fähigkeiten

19. Februar 2015, 09:55 Uhr   |  LANline/jos

+++ Produkt-Ticker +++ Mit einem Preis von 0,1 US-Cent pro GByte und Monat soll Suse Enterprise Storage ab sofort den Betrieb kosteneffizienter und hochskalierbarer Storage-Systeme mit Standardhardware erlauben.

Die verteilte, softwarebasierende Storage-Lösung „Suse Enterprise Storage“ ist laut Hersteller selbstverwaltend, selbstreparierend und basiert auf der Firefly-Version des Open-Source-Projekts Ceph. Sie eigne sich als Objekt-, Archiv- oder Massenspeicher. Zu den Features zählen Cache Tiering, Thin Provisioning, Copy-on-Write Cloning und Erasure Coding.

Laut IDC werden die erzeugten Datenvolumen zwischen 2013 und 2020 um den Faktor 10 anwachsen – von 4,4 Trillionen auf 44 Trillionen GByte. Das Datenvolumen verdoppelt sich alle zwei Jahre.

„Bedingt durch das schnelle Datenwachstum und die damit verbundenen hohen Kosten für proprietäre Storage-Lösungen fragen unsere Kunden zunehmen nach innovativen und zuverlässigen Open-Source-Storage-Lösungen“, so Michael Jores, Managing Director Zentraleuropa bei Suse. Mit dem Enterprise Storage will Suse eine skalierbare und flexible softwarebasierende Storage-Lösung bieten, mit der Unternehmen von einer Funktionsvielfalt profitieren, die herkömmlichen Storage-Produkten aus dem mittleren und oberen Segment gleichkommt – aber zu einem Bruchteil der Kosten.

Die sich entwickelnde Kombination aus zuverlässiger Open-Source-Software und Standardhardware habe den Storage-Markt aufgerüttelt, so der Suse-Vertreter weiter, und zwar zum Vorteil der Kunden. Zu den Vorteilen gehören demnach geringe Kosten, flexible Einsatzmöglichkeiten und Datenverfügbarkeit.

Suse Enterprise Storage ist verfügbar als Option der Open Stack Cloud oder auch als eigenständige Storage-Lösung.

Weitere Informationen und Preise finden sich unter www.suse.com/storage.

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