SecurityCenter 5.7 soll mobile Arbeitsplätze besser absichern

Tenable vereinfacht Schwachstellenbewertung

29. August 2018, 14:16 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Tenable vereinfacht Schwachstellenbewertung

Tenable hat mit SecurityCenter 5.7 eine neue Version seiner Sicherheitslösung vorgestellt. Mit neuen Erweiterungen sollen Unternehmen beispielsweise den Sicherheitsstatus mobiler Workspaces der Mitarbeiter besser bewerten und managen können. Die bestehenden Integrationen von CyberArk und Thycotic hat der Hersteller um Access-Management-Plattformen wie Bomgar und BeyondTrust ergänzt. Auf diese Weise sollen Nutzer eine kontinuierliche Schwachstellenbewertung ihrer unternehmenskritischen Systeme durchführen können - ohne die Privatsphäre der Mitarbeiter dadurch zu beeinträchtigen.

Mit der Unterstützung von Mobile Agent Workforce in SecurityCenter 5.7 erweitert Tenable zudem nach eigenen Angaben das Funktionsspektrum des Nessus-Agenten. Unternehmen seien so in der Lage, komplexe Infrastrukturen sowie gemeinsame doppelte IP-Adressenbereiche bereitzustellen, die häufig in Heimnetzwerken oder öffentlichen Hotspots Verwendung finden. Mit der eindeutigen Tracking-Kennung pro Agent erhalten Unternehmen einen besseren Überblick über alle Geräte, die schwer identifizierbar sind, da sich mobile Mitarbeiter und Remote-Büros häufig mit mehreren Netzwerken verbinden und trennen. Das aktivierte Tracking gewährt SecurityCenter Einblick in den vorherigen aber auch den aktuellen Gerätestatus, so der Hersteller. Dies sei unabhängig davon, von welchem Netzwerk aus ein Agent kommuniziert.

Durch die Integration von Bomgar oder BeyondTrust können Anwender außerdem privilegierte Zugangsdaten in Passwort-Depots speichern und automatisch während des Scans abrufen. Auf diese Weise ergebe sich ein umfassender Einblick in die Sicherheitslage eines Assets. Dies stelle gleichzeitig sicher, dass sensible Passwörter kontrolliert, geprüft und in Scans einbezogen werden. Dabei müsse man diese nicht in SecurityCenter ergänzen oder speichern, so der Hersteller. So erhalte ein Sicherheitsteam die Details zu seinem Gefährdungsgrad, ohne dafür die Berechtigungsnachweise umständlich managen zu müssen.

Weitere Informationen finden sich unter www.tenable.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.

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