Neue Produkt-Serie ermöglicht pPUE-Werte von unter 1,1 in mittleren und großen RZs

Vertiv: Verbessertes PCW-Sortiment soll beim Energiesparen helfen

04. Mai 2017, 12:59 Uhr   |  Von Timo Scheibe.

Vertiv: Verbessertes PCW-Sortiment soll beim Energiesparen helfen

Um die Energieeffizienz und Kühlleistung in mittleren und großen Rechenzentren zu verbessern, hat Vertiv (ehemals Emerson Network Power) seine Liebert PCW-Produktfamilie erweitert. Die "Liebert PCW High Chilled Water Delta T"-Serie ist ab sofort auch in der EMEA-Region verfügbar. Der Hersteller hat diese nach eigenen Angaben dafür entwickelt, um den Freecooling-Betrieb bei höheren Temperaturen zur Unterstützung vollständiger kritischer Infrastrukturen zu maximieren. Dadurch soll bei der partiellen Effizienz des Energieeinsatzes (pPUE, partial Power Usage Effectiveness) Werte von unter 1,1 möglich sein.

Das Liebert PCW-Sortiment sei zudem für einen Leistungsbereich von 25 bis 220 kW verfügbar und für Wassersysteme mit Temperaturen von 20 bis 32 °C und Zulufttemperaturen innerhalb der aktuellsten Ashrae-Vorgaben für Gebäudehüllen optimiert. Die neue Delta-T-Serie stehe für den Unterschied zwischen der Wasserzulauftemperatur und der Wasseraustrittstemperatur. Seine Erhöhung ermöglicht laut Vertiv Energieeinsparungen und eine verbesserte Kühlleistung.

Außerdem könne man das Kühlwassersystem durch die Kopplung mit Liebert AFC adiabatischen Freecooling-Kühlsystemen erweitern, die sowohl mit Scroll- als auch mit Schraubenverdichtern erhältlich sind. Nach Bekunden des Herstellers baue man dadurch den Freecooling-Betrieb über das Jahr gesehen aus.

Eine integrierte herstellereigene Icom-Steuerung auf Basis eines spezifischen Smartaisle-Algorithmus passe den Luftstrom an die Anforderungen der Server an, ohne dass dafür unnötige Kühlung oder Luftbewegung aufgewendet wird. Zudem stehen über Vertiv Life Services Funktionen wie Fernkontrolle und präventive Kontrolle zur Verfügung. Sie sollen einen Einblick in alle erforderlichen Informationen bieten, die laut Hersteller nötig sind, um auftretende Störungen im operativen Betrieb schnell erkennen, diagnostizieren und beheben zu können.

Weitere Informationen stehen unter www.vertivco.com/Thermal-Management zur Verfügung.

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Eine integrierte herstellereigene Icom-Steuerung auf Basis eines spezifischen Smartaisle-Algorithmus passt den Luftstrom laut Hersteller an die Anforderungen der Server an. Bild: Vertiv

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Eine integrierte herstellereigene Icom-Steuerung auf Basis eines spezifischen Smartaisle-Algorithmus passt den Luftstrom laut Hersteller an die Anforderungen der Server an. Bild: Vertiv

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