Mist Systems stellt AI-basierten Virtual Network Assistant vor

WLAN-Störungen per Spracheingabe ermitteln

08. Februar 2018, 08:17 Uhr   |  Von Dr. Wilhelm Greiner.

WLAN-Störungen per Spracheingabe ermitteln

Mist Systems (englisch "mist" = Nebel), Anbieter selbstlernender WLAN-Technik mit künstlicher Intelligenz (Artificial Intelligence, AI), hat die Verfügbarkeit des laut eigenen Angaben branchenweit ersten AI-basierten Virtual Network Assistants (VNA) angekündigt. Die Technik soll helfen, Verwaltungsprozesse für WLAN-Geräte sowie Helpdesk-Abläufe zu beschleunigen.

Der VNA fußt auf Marvis, der AI-Engine von Mist Systems. Der Cloud-basierte Micro-Service unterstützt laut Herstellerangaben die Verarbeitung natürlicher Spracheingabe (Natural Language Processing, NLP), um einfachere Abfragen für die Echtzeitüberwachung von Client-Aktivitäten sowie Trendanalysen zu ermöglichen.

Die Lösung extrahiere Wissen aus Daten, um mögliche WLAN-Störungen schnell zu erkennen, Ereignisse in verkabelten und Funknetzen sowie auf Geräteseite zu korrelieren und bei ungewöhnlichen Vorkommnissen automatisch Alarm zu schlagen. So soll die AI-Technik die Nutzungsqualität für mobile Anwender deutlich verbessern.

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Mists Virtual Network Assistant soll die WLAN-Verwaltung vereinfachen. Bild: Mist Systems

Marvis nutzt laut Mist Systems Machine Learning, um die IT intelligenter zu machen, Netzwerkprobleme schneller zu lösen und den Helpdesk zu entlasten. So könne der VNA Fehlerbehebungs- und Helpdesk-Aktionen wie Anomalieerkennung, Ereigniskorrelation und Vertrauensbewertungen übernehmen, um Probleme bei kabelgebundenen oder kabellosen Verbindungen oder bei Geräten zu beheben oder zu vermeiden, darunter:

* DHCP (doppelte Adressen, Ausfall des Servers etc.),
* RADIUS (falscher Nutzername, abgelaufene Zertifikate etc.),
* WAN (Paketverluste, intermittierendes Dropping etc.),
* WLAN (Interferenzen, Abdeckung, Roaming etc.) und
* Sicherheit (falsche Eingabe des Pre-Shared Keys).

Die Sprachtechnik erlaube es, einfach aufgebaute Fragen direkt an die Mist-Plattform zu stellen. So könne der IT-Mitarbeiter Netzwerk- und Client-Umgebungen leichter überwachen, ohne zuvor Einzeldaten von unterschiedlichen Standorten abzurufen. Dies vereinfache die flexible Suche nach Clients, Zugangspunkten, Sites oder Feature-Rankings sowie andere Data-Mining-Prozesse.

Der intelligente Assistent könne Fragen beantworten wie: Warum hat Bobs Computer ein Problem? Welche drei Sites haben den geringsten Datendurchsatz? Wie viele Clients befinden sich im Gastnetzwerk?

Mists Virtual Network Assistant ist über die autorisierten Vertriebspartner von Mist Systems erhältlich. Weitere Informationen finden sich unter www.mist.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.

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