Unternehmen haben im vergangenen Jahr 26 Prozent mehr quelloffene Softwarepakete eingesetzt als noch 2006. Etabliert hat sich Open Source vor allem im Middleware-Bereich und bei Entwicklerkomponenten. Laut einer Studie von Openlogic, einem Lieferanten zertifizierter quelloffener Software, benutzten Unternehmen im Jahr 2007 durchschnittlich 94 Open Source-Progammpakete; 2006 seien es erst 75 gewesen.

Nicht mehr wegzudenken sind quelloffene Komponenten vor allem in den Bereichen Middleware und Softwareentwicklung. Zu den meistgenannten Paketen zählen Hibernate, eine Persistenzschicht, die zwischen objektorientierten Anwendungen und relationalen Datenbanken vermittelt, sowie Struts, ein Präsentations-Framework für Java-Webanwendungen. Darüber hinaus sind der XML-Parser Xerces, die Build-Engine Ant sowie das Testwerkzeug J-Unit sehr populär.

Als bei den Anwendern am weitesten verbreitetes Lizenzmodell ermittelte Openlogic die Apache-Lizenz. 62 Prozent der populärsten 25 Open-Source-Softwarepakete werden unter Apache-Lizenz verbreitet, 27 Prozent der Top 25 nutzen eine Variante der General Public License (GPL).

CZ/fg