Für die Archivierung großer Datenmengen auf Speichersystemen wie Tape oder Optical Libraries hat PoINT, ein Anbieter von Speicher- und Daten-Management-Lösungen, das Archival Gateway vorgestellt. Die Softwarelösung vereine hohe Leistung, Skalierbarkeit und Datenverfügbarkeit. Dazu empfängt das Gateway die Daten über eine S3-Schnittstelle. Das integriete Erasure Coding sorge für eine redundante Verteilung der Daten für höhere Ausfallsicherheit und Performance.

Pro Tag sei das Gateway in der Lage, mehr als ein PByte an Daten zu schreiben und zu lesen. Die S3-Schnittstelle biete Unternehmen die Möglichkeit, ihre Cloud-fähigen Anwendungen ohne Anpassungen zu integrieren. Der „S3 http“-Service des Archival Gateways unterstütze tausende paralleler Client-Verbindungen und ermöglicht auf diese Weise maximale Durchsatzraten.

Für die Verwaltung steht laut PoINT eine übersichtliche Administrationsoberfläche zur Verfügung. Sie soll eine intuitive Konfiguration und einen schnellen Überblick über des Systemstatus bezüglich Kapazität, Objektanzahl und Performance-Werte geben.

Weiter verfügt die Lösung laut Hersteller über WORM-Funktionen und ein integriertes Retention-Management, sodass die Daten vor Manipulation oder ungewolltem Löschen geschützt sind und Unternehmen so Compliance-Vorgaben einhalten können. Anwender sollen außerdem ohne Probleme eine 3-2-1-Backup-Strategie mit dem Gateway fahren können, da das Gateway mit Tape und Optical Libraries Speichermedien unterstützt, die sich offline aufbewahren lassen.

Weitere Informationen finden sich unter www.point.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.