Managed Print Services (MPS) helfen laut Printvision durch die automatische Erfassung der Druckvorgänge aller Drucker und Kopierer im Firmennetzwerk dabei, das Management der Druckerflotte zu optimieren und Kosten einzusparen. Zudem sorgt die MPS-Nutzung nach Meinung des Drucker- und Kopierspezialisten aus Freising dafür, dass immer rechtzeitig Service und Verbrauchsmaterial zur Stelle sind, wenn diese benötigt werden. Unternehmen brauchen lediglich Fachpersonal, die diese Funktionen in das Netzwerk implementieren können.

Printvision hat nun eine kleine Appliance zum Einstecken, den „Toner-Toni“, vorgestellt. Der virtuelle Mitarbeiter soll die MPS nochmals vereinfachen, indem er herstellerübergreifend die Druck- und Kopiersysteme im Unternehmen überwacht. Dazu muss man die Appliance per Stecker mit dem Netzwerk verbinden. Dies kann laut Hersteller in der Nähe des Druckers sein oder auch im Server-Raum des Unternehmens. Anschließend erfasst die Hardwarebox alle relevanten Daten zu den Druckergeräten, die das Unternehmen im Netzwerk betreibt und leitet sie an den Dienstleister weiter. Laut Printvision arbeitet die Appliance unabhängig von den vor Ort verwendeten Betriebssystemen.

Die Daten bereitet der „Toner-Toni“ transparent auf, sodass IT-Verantwortliche einen Überblick über die gemessene Auslastung der Geräte erhält. Außerdem informiert er sie mit standortbezogenen Berichten über Störungen, Druckvolumina und andere entscheidungsrelevante Parameter, so der Hersteller weiter.

Die integrierte „Reichweitenberechnung“ informiere darüber, wie lange der Toner vermutlich noch halten wird. Bei der Berechnung bezieht die Lösung auch das erlernte Druckverhalten für das Gerät mit ein, sodass die Nachbestellung nicht einfach bei Unterschreiten einer bestimmten Restmenge erfolgt. Auf diese Weise helfe die Lösung nicht nur bei der alltäglichen Betreuung der Druckerflotte, sondern auch bei der mittel- und langfristigen Planung und Optimierung der Druckerlandschaft.

Auf der Hardware läuft dazu eine individuell angepasste Software, die Informationen wie Seitenzählerstand, Tonerfüllstand, Service-Zyklen und Fehlermeldungen aus dem Druckerpark verwaltet. Alle wichtigen Informationen übermittelt die Software rechtzeitig an den zuständigen Service-Mitarbeiter bei Printvision. Auch per Selbstdiagnose erkannte Fehler gibt „Toner-Toni“ als Service-Aufträge weiter. Von Administratoren oder Anwendern über das zugehörige Portal gemeldete Qualitätsprobleme lassen sich ebenfalls an den Service weiterleiten. Da alle Informationen über die Performance der Druckerflotte über eine Stelle laufen, erhalte man ein vollständiges und konsistentes Abbild der Realität, so der Drucker- und Kopierspezialist.

Da die Software auf der Appliance läuft, muss sie nicht auf einem System des Unternehmens installiert und bei Änderungen nicht berücksichtigt werden. Da die Appliance Bestandteil des Firmennetzwerks ist, kann der IT-Verantwortliche jedoch darauf zugreifen und eigene Auswertungen vornehmen. Alternativ bietet Printvision Unternehmen auch die Möglichkeit, die Software auf einem eigenen System zu installieren.

Aus Sicherheitsgründen lässt sich die Abfrage der Geräte im Netzwerk einschränken, so der Hersteller weiter. So erfasse die Box beispielsweise nur einen bestimmten IP-Bereich. Zudem Frage die Lösung nur Geräte ab, die im Netzwerk als Drucker angemeldet sind. Mit anderen Geräten kommuniziert der „Toner-Toni“ nach Bekunden von Printvision nicht.

Darüber hinaus sei ein Zugriff von außen auf die Lösung nicht erforderlich, da die Daten ausschließlich von der Appliance zum Printvision-Server laufen. Der Dienstleister erhält dadurch ein Abbild der Informationen, während die Originaldaten beim Unternehmen auf der Appliance bleiben und dort eingesehen und ausgewertet werden können. Der Zugriff auf diese Daten erfolgt laut Hersteller passwortgeschützt. Die Übertragung ist mit SSL verschlüsselt.

Weitere Informationen finden sich unter www.printvision.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.