SEP hat mit Sesam Tigon eine neue Version seiner plattformübergreifenden Hybrid-Backup- und Disaster-Recovery-Lösung vorgestellt. Diese sei für die Sicherung virtualisierter Umgebungen und aktueller Datenbanken optimiert. Mit dem Release hat der Hersteller nach eigenem Bekunden die Geschwindigkeit bei der Datensicherung verbessert. Zudem sei die neue Version der Backup-Lösung vielseitiger bei der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen in heterogenen IT-Umgebungen, so SEP.

Eine Neuerung sei die KVM/QEMU-Unterstützung für Kernel-basierte Virtualisierungslösungen unter Linux. Ein Agent soll dafür sorgen, dass die SAP-ASE-Datenbank (vormals Sybase) SAP-konform gesichert und wiederhergestellt werde.

Mit VMware virtualisierte Systeme lassen sich nach dem Release automatisch anhand von Meta-Tags im vCenter zur Sicherung hinzufügen oder entfernen. Mit Kopano unterstütze SEP Sesam nun die sechste E-Mail- und Groupware-Lösung. Weitere Neuerungen seien etwa der NDMP-Single File-Restore, Red Hats RHV-VM-Reduktion und das flexible Handling des Tageswechsels zur Sicherung extrem großer Datenmengen.

Darüber hinaus sei bei der Si3-Deduplizierung und -Replikation nun auch eine Verschlüsselung möglich, um beispielsweise Anforderungen der EU-DSGVO, die im Mai 2018 in Kraft tritt, zu erfüllen.

Weitere Informationen finden sich unter www.sep.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.