Der Messanger-Dienst Slack bietet seit September 2017 die Funktion „geteilte Channels“ an, mit der man über verschiedene Organisationen hinweg zusammenarbeiten kann. Nun hat Slack angekündigt, mit „private geteilte Channels“ eine neue Funktion einzuführen, um auf diese Weise die Privatsphäre und den Schutz sensibler Informationen zu erhöhen.

Administratoren sollen nun entscheiden können, ob ein gemeinsamer Channel öffentlich einsehbar ist oder privat genutzt wird. Dies lasse sich sowohl einheitlich für beide beteiligten Workspaces oder für jeden Workspace individuell entscheiden. Dadurch könne man beispielsweise in einen für beide Seiten privaten Channel zu einer anstehenden Fusion diskutieren. Ebenso sei es aber möglich, einen Channel zur Kommunikation mit einer Agentur zwar für das Unternehmen selbst öffentlich, für die Agentur jedoch privat zu halten, um die Nachrichten auf der externen Seite nur auf das jeweilige Agentur-Team zu beschränken.

Sowohl bei den regulären privaten Channels als auch bei den privaten geteilten Channels sei eine persönliche Einladung notwendig, um teilnehmen zu können. Darüber hinaus erscheinen dort kommunizierte Inhalte nach Bekunden des Herstellers nicht in den Slack-Suchergebnissen von Nicht-Mitgliedern.

Darüber hinaus sollen Administratoren nun auch neue Möglichkeiten zur Verwaltung mehrerer Kanäle erhalten. Ein eigener Administratorenbereich im Menü der Anwendung soll es ermöglichen,

  • alle externen Channels einzusehen, mit denen ein Workspace verbunden ist,
  • neue geteilte Channels zu erstellen und bestehende einzusehen (Inhalte sehen jedoch auch Administratoren nur als Mitglied des Channels) sowie
  • ausstehende Channel-Einladungen einzusehen und Berechtigungen zu verwalten.

Weitere Informationen finden sich unter slack.com/intl/de-de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.