Solarwinds reagiert nach eigenen Angaben auf die zunehmende Verbreitung von Software-Defined-Networking-Umgebungen und insbesondere Cisco-ACI-Architekturen (Application-Centric Infrastructure) und aktualisiert seine Orion-Plattform. Mit dem Network Performance Monitor sei es nun möglich, logische Komponenten einer SDN-Umgebung einschließlich APICs, Mandanten, Anwendungsprofile, Endpunktgruppen und physische Einheiten zu überwachen.

Die Produktaktualisierung bringt laut Herstellerangaben auch Fortschritte bei der Erkennung von Anomalien mit sich. Dies umfasse die Erweiterung von Warnmeldungen für unerwartetes Verhalten in der Infrastruktur, die Verbesserung von Konfigurationsbasislinien zur Vermeidung von Konfigurationsveränderungen und die Verbesserungen von PerfStack-Dashboards zur stapelübergreifenden Fehlerbehebung. Administratoren sollen außerdem von der zusätzlichen Unterstützung für Infoblox profitieren, die ihnen einen Einblick in den Netzwerkbetrieb bietet und die Überwachung von Infoblox DHCP- und DNS-Diensten in einem zentralen Dashboard ermöglicht.

Zusammengefasst erhält die Orion-Plattform laut Hersteller folgende Ergänzungen:

  • Network Performance Monitor (NPM) 12.4: Unterstützung für Cisco ACI, um Benutzern dabei zu helfen, den Zustand von Ciscos SDN-Architektur zu überwachen.
  • Network Configuration Manager (NCM) 7.9: Multi-Geräte-Baselines oder Konfigurationsschnitte lassen sich auf jedem Netzwerkknoten definieren und dafür verwenden, Konfigurationsänderungen schneller zu erkennen und Unternehmensstandards besser einzuhalten.
  • NetFlow Traffic Analyzer (NTA) 4.5: Durch die erweiterten Benachrichtigungen sollen Anwender schneller reagieren können, wenn der Anwendungsverkehr plötzlich zu- oder abnimmt. Auch können sie die Lösung beschleunigen, wenn ein Gerät keinen Datenverkehr mehr sendet.
  • IP Address Manager (IPAM) 4.8: Dieser fügt eine Infoblox-Unterstützung für Nutzer hinzu, damit sie DHCP- und DNS-Dienste in einem zentralen Dashboard überwachen können.

Bei der Orion-Plattform handelt es sich laut Solarwinds um eine modulare und skalierbare Architektur, die Netzwerk-, Infrastruktur- und Anwendungsüberwachungs- und -verwaltungsfunktionen in lokalen, gehosteten und Public-Cloud-Umgebungen bereitstellt. Anwender können die verschiedenen Lösungen über ein Web-basiertes Dashboard managen, das eine zentralisierte Benutzerverwaltung, einheitliche Warnungen und Berichterstellung sowie konsolidierte Leistungsdaten bietet. Zusätzlich zu den PerfStack-Dashboard-Verbesserungen und zentralisierten Upgrades bietet die neueste Version der Orion-Plattform auch SAML-Authentifizierungsunterstützung und ermöglicht Single Sign On (SSO) für die Orion-Web-Konsole, so der Hersteller weiter.

Weitere Informationen finden sich unter www.solarwinds.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.