Sophos hat eine neue Generation seiner XG- und SG-Series an Desktop Firewall Appliances vorgestellt. Das Portfolio umfasse nun fünf Modelle der XG Series mit XG Firewall (SFOS)-Software und vier Modelle der SG-Series mit UTM-Software. Alle Modelle seien zusätzlich als „w-Modell“ mit integriertem WLAN erhältlich. Der Hersteller hat die neue Firewall-Generation mit aktueller Intel-Technik ausgestattet, sodass sie gegenüber den Vorgängermodellen eine Leistungssteigerung von rund 20 Prozent aufweisen. Zudem sollen die Firewall-Appliances mit neuen Funktionen punkten.

Die Modelle 125 und 135 der jüngsten Generation verfügen ab sofort über einen modularen Erweiterungssteckplatz. Dieser lasse sich etwa für das zusätzliche 3G/4G-Modul verwenden, das den LTE-Advanced-Standard unterstützt und mit zwei externen Antennen ausgerüstet ist. Das Modul kann laut Hersteller dabei helfen, einen Bereich im Unternehmen in das Netzwerk einzubinden, der beispielsweise für eine klassische, kabelgebundene Vernetzung ungeeignet ist. Durch die nahtlose Integration des Moduls vermeide man zudem Kompatibilitätsprobleme, die etwa bei der Verwendung von externen 3G/4G-USB-Dongles durch Firmware-Änderungen entstehen können. Bei der XG/SG 135w-Firewall dient der Erweiterungssteckplatz außerdem für den Einsatz eines weiteren WLAN-Senders, um, so Sophos, beispielsweise das 2,4- und 5-GHz-Band gleichzeitig zu nutzen.

Darüber hinaus hat der Hersteller nun ein optionales VDSL2-Modem im SFP-Format in das Zubehörprogramm aufgenommen. Das Modem soll bei allen Modellen der 100er-Serie in den neuen SFP-Port gesteckt werden können. Auf diese Weise sei ein zusätzlicher Router nicht nötig und die Kompatibilität verbessert. Für alle Modelle der XG- und SG-100er-Serie bietet Sophos zudem optional ein redundantes Netzteil für eine höhere Betriebssicherheit an.

Weitere Informationen stellt der Hersteller unter www.sophos.de zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.