Toshiba: Speichertrends für 2021

Anpassung der Speichertechnik an Remote-Arbeit und IoT

14. Januar 2021, 12:30 Uhr   |  

Anpassung der Speichertechnik an Remote-Arbeit und IoT
© Wolfgang Traub

Auch in diesem Jahr werden die Datenmengen weltweit schnell weiter wachsen und mit ihnen die Anforderungen an Speichertechniken. Toshiba Electronics Europe (TEE) wirft einen Blick auf wichtige Trends und Entwicklungen.

Die Veränderungen der Arbeitswelt, die die vergangenen Monate gebracht haben, erhöhen die Anforderungen an Cloud- und Rechenzentrumsinfrastrukturen. Mit einem größeren Teil der Bevölkerung in Heimarbeit haben viele Unternehmen die Migration zu Cloud-Services vorangetrieben und werden das auch 2021 fortsetzen. Zudem ähneln die IT-Landschaften von Unternehmen der Cloud, weil sie durch die verteilt arbeitenden Belegschaften anderen Ansprüchen als bisher genügen müssen.

Diese Cloud-basierte IT ist oft in Colocation-Standorten untergebracht und bedient mit geteilten Ressourcen viele Nutzer gleichzeitig. Sowohl Cloud-Anbieter und Rechenzentrumsbetreiber als auch Unternehmen benötigen daher optimierte Speicherlösungen, die den neuen Zugriffsmustern gewachsen sind und hohe Performance- sowie Zuverlässigkeitsanforderungen erfüllen.

Parallel dazu nimmt das IoT weiter an Fahrt auf – Milliarden von Geräten und Sensoren sollen in den nächsten Jahren vernetzt sein und tragen zum Datenwachstum bei. Allein wegen der enormen Anzahl müssen ihre Kosten so niedrig wie möglich sein, auch bei der Datenspeicherung.

Unter anderem im produzierenden Gewerbe nimmt mit dem starken Interesse an Industrie 4.0 die Zahl der IoT-Geräte und damit der Speicherbedarf deutlich zu, aber auch bei Versorgungsunternehmen und Stadtwerken, die die Smart City vorantreiben. Darüber hinaus produzieren Videoüberwachungssysteme und vernetzte oder gar autonome Fahrzeuge, deren Verbreitung steigt, riesige Datenmengen. Da die Speicher- und Rechenkapazitäten vor Ort begrenzt sind, erfolgt eine Sendung der Daten für weitere Analysen in die Cloud oder in Rechenzentren, wo der Bedarf an kosteneffektiven Speicherressourcen dadurch ebenfalls steigt.

Die meisten dieser Daten werden auf Festplatten landen, weil Unternehmen vor allem nach kostengünstigen Speichern suchen. Zudem führen Fortschritte in der HDD-Entwicklung, etwa bei der Helium-Füllung der Laufwerke oder neue Speicherverfahren wie Heat-assisted Magnetic Recording (HAMR) und Microwave-assisted Magnetic Recording (MAMR) in den nächsten Jahren zu einer weiteren Steigerung der Festplattenkapazität – zu annähernd gleichbleibenden Kosten. Allerdings bleibt der günstigste Speicher nach wie vor das Magnetband – kein anderes Medium bietet einen so niedrigen Preis pro Kapazitätseinheit. Darum wird Tape auch künftig eine wichtige Rolle in Storage-Strategien spielen, doch als Offline-Medium konkurriert es nicht mit Festplatten und Flash um die Speicherung von IoT- und anderen Daten, auf die Nutzer oder Anwendungen zugreifen müssen.

Eine einzelne SSD mag die Performance einer einzelnen Festplatte übertreffen, aber die Anwendungen, die das Datenwachstum antreiben, benötigen keine einzelnen, getrennten Speichermedien, sondern große, skalierende Lösungen. In diesen erreichen mehrere Festplatten im Verbund hohe IOPS-Zahlen und sind gleichzeitig wirtschaftlich.

Weitere Informationen stehen unter www.toshiba-storage.com zur Verfügung.

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