Elastic: zentraler Agent und neue Integrationen

Große Datenmengen einfacher bewältigen

03. September 2020, 12:00 Uhr   |  Wilhelm Greiner

Große Datenmengen einfacher bewältigen
© Wolfgang Traub

Elastic, der Anbieter hinter Elasticsearch und dem Elastic Stack, hat neue Funktionen für Elastic Enterprise Search und die hauseigenen Observability- und Security-Lösungen vorgestellt. Die Neuerungen sollen die Bedienung erleichtern, die Benutzerfreundlichkeit erhöhen und die Integrationen im Elastic Stack verbessern.

Teile von Elastic Workplace Search, einer Komponente von Elastic Enterprise Search, sind im Rahmen der kostenlosen Distributionsstufe „Basic“ verfügbar. So lassen sich laut Hersteller ohne den sonst erforderlichen Zeit- und Budgetaufwand intuitive unternehmensinterne Suchfunktionen entwickeln. Für Unternehmen, die zusätzliche Enterprise-Features benötigen, etwa Single Sign-on und erweiterten Support, gibt es die Optionen eines kostenpflichtigen Abonnements und der Bereitstellung als Managed Service in der Elastic Cloud.

Diese Version enthält nun auch einen zentralen Agenten, vorerst allerdings nur in der Beta-Version. Mit ihm will Elastic umfassende und vollständig in den Elastic Stack integrierte Endpoint-Security-Funktionen einführen. Dazu soll auch Schutz vor Malware gehören, der selbst in der kostenlosen Distribution verfügbar ist. Eine Nutzer erhalte damit einen zentral verwalteten Schutz vor Malware für Windows- und macOS-Systeme, der sich mit einem einzigen Klick aktivieren lasse – unabhängig davon, ob man Elastic lokal oder in der Cloud nutzt.

Des Weiteren umfasst die neue Version laut Herstellerangaben diverse zusätzliche Aktualisierungen und Neuerungen:

Elastic Enterprise Search soll mittels moderner Suchfunktionen für den internen Gebrauch die Teamproduktivität steigern, auch im Rahmen der kostenlosen Distribution. Zudem biete die neue Version Zugriff auf Elastic Enterprise Search über die Open-Source-Analysesoftware Kibana, eine bessere Unterstützung von Gmail in Workplace Search sowie eine gezieltere Skalierung von Implementierungen mit mehr Automatisionsmöglichkeiten.

Elastic Observability umfasse nun Elastic Agent und Ingest Manager, beide noch in einer Beta-Version. Sie sollen die Dateningestion rationalisieren, indem sie den Datenimport mit einem einzigen Klick ermöglichen. Eine neue Observability-Überblicksseite in Kibana soll alle Daten in einem gemeinsamen Datenspeicher präsentieren und so Untersuchungs-Workflows vereinfachen.

Elastic Security bietet laut Hersteller als Beta-Version Schutz vor Malware für Windows- und macOS-Systeme. Elastic verspricht tiefe Einblicke in Daten aller wichtigen Betriebssysteme, also Windows, macOS und Linux.

Elastic Stack unterstütze jetzt das sofortige Laden von Seiten, um die Navigation zu beschleunigen, sowie die beiden erwähnten Beta-Versionen von Ingest Manager und Elastic Agent. Mittels Wildcards soll der Anwender das Gesuchte deutlich schneller finden können.

Elastic Cloud schließlich sorge nun für mehr Sicherheit und bessere Compliance mit FedRAMP-Autorisierung, Unterstützung für AWS PrivateLink und Google-Anmeldeinformationen sowie IP-Filterung.

Weitere Informationen finden sich unter www.elastic.co/de.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen