DataLocker stellt hardwareverschlüsseltes MicroSSD-Laufwerk vor

Sentry K350 für den Schutz gespeicherter Daten

Sentry K350
© DataLocker

DataLocker, Hersteller von USB-Speicherlösungen und -Verwaltungssoftware, präsentiert mit dem Sentry K350 das aktuelle Modell seiner Sentry-Produktfamilie. Wie beim Vorgänger Sentry K300 handelt es sich beim Sentry K350 um ein hardwareverschlüsseltes MicroSSD-Laufwerk, das man wie ein USB-Stick anschließen kann. Das Modell biete unter anderem die Möglichkeit, einen „Selbstzerstörungsmodus“ zu konfigurieren oder Daten in bestimmten Situationen per „SilentKill-Funktion“ zu löschen.

Die Größe des Sentry K350 gibt der Hersteller mit zehn cm Länge und zwei cm Breite an. Durch das integrierte OLED-Display und das leicht verständliche Benutzermenü sei die Bedienung für Admin-Teams und Nutzende einfach und selbsterklärend gehalten. Durch das integrierte Tastaturfeld lassen sich alphanumerische Passwörter eingeben, die auch Sonderzeichen enthalten können. Das ist laut DataLocker wichtig, da alphanumerische Passwörter für viele Organisationen einen essenziellen Bestandteil der Sicherheitsrichtlinien darstellen.

Der Sentry K350 ist mit einem Schutz vor Brute-Force-Attacken in Form eines „Selbstzerstörungsmodus“ ausgestattet. Dabei könne ein Admin einstellen, nach wie vielen Passwort-Fehleingaben die Selbstzerstörung erfolgen soll. Außerdem lasse sich festlegen, ob lediglich die Zurücksetzung auf den Auslieferungszustand oder aber die sogenannte „Detonation“ in Kraft treten soll. Beim Zurücksetzen seien der AES-Schlüssel und die Daten unwiederbringlich gelöscht. Bei der Detonation erfolge zusätzlich die Löschung der Firmware.

Ähnlich wie bereits die DataLocker-Festplatte DL4 FE verfügt nun auch der Sentry K350 über das Sicherheits-Feature SilentKill. Durch Eingabe eines speziellen PIN-Codes lasse sich dabei unmittelbar das Gerät löschen. Ähnlich wie beim Selbstzerstörungsmodus könne man vorab konfigurieren, ob die vollständige Zerstörung des Laufwerkes (Detonation) oder lediglich die Löschung der Daten erfolgen soll.

Das Sentry-K350-Laufwerk lasse sich nicht öffnen, ohne das PC-Board und den Verschlüsselungs-Chip zu zerstören. Das Laufwerk eigne sich darüber hinaus auch für rauere Umgebungen, da es nach dem IP67-Standard gegen Staubeintritt und zeitweiliges Untertauchen (bis zu 30 Minuten in einer Wassertiefe von bis zu einem Meter) geschützt sei.

Der Sentry K350 könne wahlweise als Standalone-Gerät oder in Verbindung mit der zentralen USB-Device-Management-Lösung SafeConsole im Einsatz sein. Dadurch lässt sich laut Hersteller das Sicherheitsniveau, insbesondere bei Compliance-Anforderungen, erhöhen und gleichzeitig der Verwaltungsaufwand, besonders bei einer größeren Anzahl an Laufwerken, reduzieren.

Laut DataLocker können IT-Admins mit SafeConsole beispielsweise sichere Richtlinien für USB-Laufwerke festlegen und gestohlene oder verloren gegangene Geräte aus der Ferne löschen. Außerdem lassen sich Passwörter zurückzusetzen oder Laufwerke auditieren, um zu kontrollieren, welche Dateien man auf dem Gerät hinzugefügt, entfernt oder geändert hat, so die weiteren Angaben. Mit der Option PortBlocker ermögliche es SafeConsole zudem, USB-Ports auf Endgeräten per Fernzugriff zu sperren.


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