Pure Storage: STaaS-Angebot unter der Lupe

Welche Fragen sich Unternehmen stellen sollten

13. September 2022, 7:30 Uhr | Anna Molder
STaaS
© Pure Storage

Angesichts der fortschreitenden digitalen Transformation legen Unternehmen bei ihren Beschaffungsentscheidungen mehr denn je Wert auf Einfachheit und Flexibilität. Dies bedeutet, dass man Wege finden muss, um Vorabinvestitionen, übermäßige Bereitstellung, störende Wartung und Upgrades, teure Migrationen, Ausfallzeiten und Verschwendung zu vermeiden. Pure Storage nennt fünf Fragen, die sich Unternehmen stellen sollten, bevor sie sich für eine Storage-as-a-Service-Lösung entscheiden.

Das As-a-Service-Konzept für On-Premises-Infrastrukturen hat in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen. Ein aktueller Gartner-Report zeigt, dass bis 2025 mehr als 70 Prozent der Speicherkapazitäten in Unternehmen als verbrauchsbasierte Angebote bereitstehen– gegenüber weniger als 40 Prozent im Jahr 2021. Allerdings sind nicht alle Storage-as-a-Service-Angebote (STaaS) gleich. In Anbetracht der entscheidenden Bedeutung der Datenspeicherung sollten sich Unternehmen nach Meinung von Pure Storage fünf Fragen stellen, bevor sie sich für ein Storage-as-a-Service-Angebot entscheiden:

1. Kauft man Produkte oder Ergebnisse?

Beim Kauf von On-Premises-Speicherhardware oder -software müssen sich Entscheider mit den Marken und Produkten der Anbieter sowie mit den verschiedenen Leistungs- und Skalierungsanforderungen vertraut machen. Beim Kauf von Storage as a Service kaufen sie jedoch Ergebnisse. Dazu gehören Speichertyp (Block, Datei, Objekt), Workflow-Performance, verbrauchte Kapazität und Laufzeit des Abonnements (idealerweise zwischen einem und fünf Jahren). Pure Storage rät, Anbieter zu meiden, die technische Spezifikationen im Gegensatz zu den Ergebnissen verkaufen. STaaS sollte sich an der Datenstrategie orientieren und diese ergänzen. Unternehmen sollten Zeit und Ressourcen für die Verwaltung der Speicherinfrastruktur freisetzen, damit sie sich auf das konzentrieren können, was für ihr Geschäft wichtig ist.

2. Was sind die Unterschiede zwischen SLAs und SLOs?

Public-Cloud-Anwender sind mit Service-Level-Agreements (SLAs) vertraut – den Verpflichtungen zur Verfügbarkeit oder auch zur Leistung. SLAs sind die rechtlichen Vereinbarungen, die Anbieter mit ihrer Anwenderschaft zu messbaren Parametern wie Betriebszeit, Kapazität und Leistung treffen. Sie sind die Verpflichtung, die durch eine speziell im Service-Vertrag enthaltene Garantie abgesichert ist. SLAs beinhalten nicht nur die Behebung des Problems, sondern auch definierte Konsequenzen in Form von Service-Gutschriften. Service-Level-Ziele (Service Level Objectives, SLOs) sind Zielvorgaben für den Service, die in der Regel höher angesetzt sind als die zugesagten SLAs, aber keine vertraglichen Verpflichtungen darstellen. Es handelt sich um Ziele, die es bei der Nutzung der Dienste zu erreichen oder übertreffen gilt.

Man sollte sich vergewissern, dass der Anbieter seinen Worten auch Taten folgen lässt. Unternehmen sollten konkrete Zahlen fordern. Viele Anbieter bieten „bestmögliche“ oder „wirtschaftlich sinnvolle“ SLOs an, aber echte SLAs brauchen Verpflichtungen und Strafen für deren Nichterfüllung. Echte SLAs sollten klar und transparent sein, so dass die Anwender sie selbst überwachen und visualisieren können.


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