Trans Data Elektronik (Tde) hat seine tML-Systemplattform um ein „LWL Spine Leaf Mesh“-Modul erweitert. Laut Hersteller verfügt es front- und rückseitig über jeweils vier MPO-12-Faser-Anschlüsse, die sich frontseitig mit Leaf- und rückseitig mit Spine-Switches verbinden lassen. Die Anbindung des Moduls an die mit SR4-Transceivern ausgestatteten Spine/Leaf-Switches erfolge über Standard-MPO12-Faser-Typ-B-Patchcords.

Mit dem nun vorgestellten Modul reagiert der Hersteller nach eigenen Angaben darauf, dass IT-Verantwortliche bei der Implementierung einer RZ-Infrastruktur immer häufiger auf vollvermaschte Spine-Leaf-Architekturen setzen. Diese würden mit ihren Kreuzverbindungen optimale Verbindungen bei sehr niedrigen Latenzzeiten sowie eine hohe Ausfallsicherheit und eine einfache Skalierbarkeit ermöglichen. Nachteil sei jedoch eine hohe Anzahl an benötigten physischen Verbindungen, komplexe Kreuzverbindungstopologien, ein erhöhter Platzbedarf und ein gestiegener operativer Aufwand.

Mittels des neuen hauseigenen Moduls lässt sich laut Tde die Komplexität der Kreuzverbindungen verringern, da es zwischen vier und 16 Kanäle/Faserpaare zusammenfasst und wieder aufteilt. So sei es möglich, die Zahl der Anschlüsse um ein Viertel, Achtel oder Sechzehntel zu reduzieren. Bei vier Kanälen lassen sich etwa 16 Anschlüsse mit einem Mesh-Modul abdecken, so der Hersteller weiter. Da das Modul im Gegensatz zu vergleichbaren Breakout-Modulen weniger Platz benötigt, kann der Netzwerkadministrator pro Spine-Leaf-Modul des Herstellers acht Breakout-Module und 32 LC-Duplex-Patchkabel einsparen. Insgesamt passen in einem tML-Modulträger nach Tde-Angaben acht der Spine-Leaf-Mesh-Module auf eine Höheneinheit.

Weitere Informationen finden sich unter www.tde.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.