Tycotic hat seinen Account Lifecycle Manager überarbeitet. Die neue Version der Lösung soll Unternehmen dabei helfen, ihre sensiblen Service-Konten vor unkontrollierter Ausbreitung und Missbrauch zu schützen. Mittels der einfachen Integration eines Active-Directory-Discovery-Tools lassen sich kritische und verteilte Service-Konten problemlos auffinden, so der Hersteller weiter. Das Release optimiere außerdem die Integration mit der hauseigenen PAM-Lösung (Privilege-Account-Management) Secret Server.

Durch den Account Lifecycle Manager ist es für IT-Abteilungen nicht mehr nötig, ihre Service-Konten manuell zu verwalten, was laut Thycotic zum einen zeitaufwendig und zum anderen fehleranfällig ist. Vor allem das umfassende Identifizieren dieser Accounts, die über erhöhte Berechtigungen und den Zugriff auf geschäftskritische Anwendungen verfügen, stelle für IT-Teams eine große Herausforderung dar, da diese unentdeckten und ungeschützten Service-Konten ideale Einfallstore für Cyberangriffe sind.

Das nun integrierte Active-Directory-Discovery-Tool soll es Unternehmen ermöglichen, bestehende Service-Accounts zu identifizieren und in den Account Lifecycle Manager zu importieren, um so das Management dieser Konten zu vereinfachen. Darüber hinaus mache das Tool teure und ressourcenintensive Prozesse für das Auffinden, Bereitstellen und Deaktivieren von Service-Accounts überflüssig.

Thycotic bietet darüber hinaus Unternehmen ein kostenloses Service-Account-Discovery-Tool für Windows an. Es soll Firmen ermöglichen, die aktuelle Bedrohungslage sowie die Wirksamkeit der PAM-Maßnahmen zu bewerten. Auf Basis dieses Risikoberichts sollen IT-Abteilung dann entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen können, um ihre Sicherheit zu erhöhen.

Eine Testversion des Account Lifecycle Managers findet sich unter thycotic.com/products/account-lifecycle-manager/.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.