Trend Micros Cloud-Sicherheitslösung Deep Security as a Service ist ab sofort auch im Microsoft Azure Marketplace erhältlich. Das neue Angebot soll Security mit dem Komfort konsolidierter Abrechnung und einem nutzungsbasierten Preismodell vereinen. Ebenfalls neu bei dem japanischen Security-Experten: Trend Micro Network Protection ist ab sofort im Amazon Web Services (AWS) Marketplace verfügbar.

Deep Security as a Service bietet Azure-Kunden laut Trend Micro ein vollständig gehostetes Sicherheits-Management und eine – Cloud-typisch – schnelle Bereitstellung neuer Funktionen. Deep Security nutzt einen mehrschichtigen Ansatz, um Hybrid-Cloud-Workloads und Container-Umgebungen vor bekannten und unbekannten Bedrohungen wie Malware und Schwachstellen zu schützen. Ziel ist es, Schutz für Daten und Anwendungen in einer einzigen Lösung zu bieten. Deep Security konsolidiert dazu verschiedene Security-Tools. Dies soll Kosten und Komplexität reduzieren sowie Sicherheit und Compliance vereinfachen.

Cloud Network Protection, das nun für AWS verfügbar ist, wiederum wurde nach Trend Micros Bekunden für Netzwerk-Sicherheitsverantwortliche entwickelt, die Schutzfunktionen auf die Cloud ausweiten sollen. Die Lösung nutze dafür das AWS Transit Gateway. Dieses dient dazu, das Routing zwischen Amazon VPCs (Virtual Private Clouds) und lokalen Anwendernetzwerken zu vereinfachen: Es fungiert als Drehscheibe (Hub) und steuert, wie der Verkehr zwischen allen angeschlossenen Netzwerken geleitet wird.

Für Kunden mit besonders anspruchsvollem Netzwerkverkehr wird laut Trend Micro mit Amazon EC2 (Elastic Compute Cloud) F1 die Möglichkeit bestehen, die Lösung auf FPGA-beschleunigten (Field Programmable Gate Array) Instanzen bereitzustellen. Trend Micro Cloud Network Protection ist ab sofort im AWS Marketplace verfügbar.

Weitere Informationen finden sich unter www.trendmicro.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.