TDE: Mehr Luftzirkulation und besseres Handling mit modularer Spleißbox

Green IT im Verteilerschrank

02. September 2020, 08:00 Uhr   |  

Green IT im Verteilerschrank
© TDE - Trans Data Elektronik

Speziell für die hauseigene Basic-Link-Produktreihe hat TDE - Trans Data Elektronik eine modular aufgebaute 19-Zoll-LWL-Verteilerbox auf den Markt gebracht.

Speziell für die hauseigene Basic-Link-Produktreihe hat TDE - Trans Data Elektronik eine modular aufgebaute 19-Zoll-LWL-Verteilerbox auf den Markt gebracht. Die ursprünglich für einen großen Telecom-Carrier entwickelte Spleißbox eignet sich für Spleiß- und Breakout-Anwendungen. Für das einfache Handling hat der Hersteller die Schublade ausziehbar, abschwenkbar und entnehmbar konzipiert. Netzwerktechniker können sie über einen eigens entwickelten Mechanismus werkzeuglos ver- und entriegeln. Das Besondere: Die Verteilerbox ist neben der geschlossenen Version auch als durchlüftete Variante erhältlich und verbessert so die Luftzirkulation im Verteilerschrank, so TDE.

Server und Verteilerschränke dürfen kritische Temperaturen nicht überschreiten. Erfolgt kein korrekter Wärmeausgleich, kann es zu Hotspots kommen, die wiederum die Kühlung belasten. Um die überhitzten Bereiche zu kühlen, ist zudem ein erhöhter Energieverbrauch nötig. Übermäßige Wärme kann sich auch negativ auf die Lebensdauer der Komponenten im Verteilerschrank auswirken. Dagegen soll die 19-Zoll-LWL-Verteilerbox  als geschlossene und durchlüftete Version punkten.

„Die durchlüftete LWL-Verteilerbox lässt mit ihrer Gitterabdeckung die Luft besser zirkulieren und verhindert so Hotspots“, erläutert André Engel, Geschäftsführer von TDE. „Da weniger Energie nötig ist, um den Verteilerschrank zu kühlen, trägt sie zugleich auch der Green IT in Rechenzentren Rechnung.“

Für die Montage können Netzwerktechniker die Schublade der modular aufgebauten LWL-Verteilerbox dank eines speziellen Mechanismus werkzeuglos ver- und entriegeln. Zum Spleißen ist die Schublade ausziehbar, abschwenkbar und auch entnehmbar. Auf ihrer Rückseite lassen sich über die gesamte Breite Kabel gerade oder schräg einführen und mittels Kabelbindern oder Klettbändern befestigen. Netzwerktechniker können Kabel unterschiedlicher Durchmesser einführen. Dies sei insbesondere im Zusammenhang mit Breakout-Anwendungen vorteilhaft.

Die Verteilerbox hat eine Einbautiefe von 220 mm, ist variabel 50 mm tiefenverstellbar und optional abschließbar, um unberechtigte oder versehentliche Eingriffe zu verhindern. Auf einer Höheneinheit lassen sich bis zu 96 Spleiße ablegen oder alternativ bei Breakout-Anwendungen auch vorkonfektionierte LWL-Trunk-Kabel.

Der Hersteller hat nach eigenem Bekunden bei der Entwicklung der LWL-Verteilerbox besonders auf die durchgängige Erdung geachtet und die Schublade über eine Erdungsleitung mit dem Basisgehäuse verbunden. Im Lieferumfang ist ein ETSI-Adapter enthalten, über den sich die Verteilerbox auch in die bei Telekom-Carriern häufig verwendeten ETSI-Racks integrieren lässt. Für die LWL-Verteilerbox sind passende Frontplatten für alle gängigen LWL-Steckgesichter – E2000, FC, LC, MPO und SC – verfügbar.

Der LWL-Spleißboxen-Konfigurator steht unter shop.tde.de/konfigurator/spleissbox/verteilertyp zur Verfügung.

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